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vor und als Ueberzug der Spalten - Wandungen. AndernDoleriten gesellt sich das Fossil in Häufigkeit bei, es trittkonstant darin auf und behauptet einen nicht zu verkennen-den Einfluss auf die Beschaffenheit der Felsart, so dass dasZufällige schwindet und man Nephelin-Dole rite anzu- •nehmen sich berechtigt achten darf.
Die Lava vom Capo di Bove , ein Hiigel zwei Miglien vonder Porta San Sebastiano — der Se lee- Romano —gehört zu den ausgezeichneten Beispielen solcher Vor-kommnisse.
Die ersten mit vielem Fleisse ansgeführten Untersuchungen lieferteFukuriau - de - Beccevue ( Journ . de Phi/s. Vul. LI, p. 459 etc.).Ueber die basaltische Natur des Gesteines entschied am frühestenL. v. Buch (Geognost. Beobacht. II. B., S. 60 ff.)
Dunkel-rauchgraue, schimmernde, ziemlich dichte und schein-bar gleichartige Masse, ein feinkörniges Gemenge aushöchst kleinen Krystallen und krystallinischen Theilen vonNephelin, A u g i t und Magneteisen, zu denensich meist noch Leuzit-Körnchen gesellen. (Nr. 64) .
Seit vielen Jahren ist diese Lava, welche nach Brocchi aus vulkanischenMündungen abstammt die vormals in den Albanischen Bergen vor-handen waren, durch Menge und Mannichfaltigkeit von ihr um-schlossener Fossilien berühmt. Ihre graue Farbe neigt sich nicht -selten zum Schwarzen. In den obern, dem Tage zunächst belindli-'chen Theilen wird das Gestein blasig und die Räume enthalten,,..*ausser den Krystallen der erwähnten, in die Zusammensezzung’ derFelsart wesentlich eingreifenden, Substanzen, Melilith, Harmotom,Mesotyp, sogenannten Breislakit, Kalkspath u. s. w.
Die Lava ausserhalb des S. Paolo-Thores, ungefähr 4 Ital. Meilen vonRom, in der Nähe der Aqua acetosa, — einen Strom bildend der,schlackig und porös in seinen obern Theilen, mehr als 30 F. Mäch-tigkeit hat und in regellosen Pfeilern abgesondert erscheint —kommt, nach vor uns liegenden Handstücken, mit jener von Capodi Roce sehr überein. Ihre Verhältnisse wurden geschildert vonCarpi ( Giorn. Arcadico Vol. XLI.)
Das Gestein unfern Porto di Naos auf Lancerote , über welches derLavenstrom sich herabzieht, welcher 1730 geflossen, ist, nachL. v. Buch , ein feinkörniges Gemenge grüner und weiser krystal-linischer Theile gewissen Doleriten ähnlich. A u g i t wird unterstarker Lupe wohl erkannt; nicht so der Feldspath , statt dessenkleine N eph e 1 i n - Krystalle sich einstellen. Die Massen sindvon grossen, innen drüsigen, wenig länglichen Löchern durchzogen.
Sie bilden Säulen, wie Basalte u. s. w.