152
nung, in Vorschlag gebrachte Name, von dvdgsaoq entlehnt,ist gleichfalls auf jenes Verhältniss zu beziehen. Häufigfanden früher Verwechselungen der Anamesite und ge-wisser D i o r i t e statt und selbst in neuerer Zeit begegnetman solchen in manchen Fällen leicht verzeihlichen Irrungen.Beide Gesteine weichen zwar dadurch sehr wesentlich voneinander ab, dass in leztern Hornblende-Theile, in erstemdas Augitische zu dem Bezeichnenden gehören ; allein beidem nicht seltenen innigen Gemenge wird, wenn man Kry-stalle oder ltrystallinische Partikeln von Augit oder vonHornblende vermisst und aus den Verhältnissen des Vor-kommens sich kein Anhalten entlehnen lässt, die Unterschei-dung schwierig. •—• Die Anamesite sind unter den mannichfa-clien Doleriten bei weitem die am allgemeinsten verbreiteten.
Anamesit von dunkel grünlich - schwarzer feinkörnigerHauptmasse. Die krystallinischen Gemengtheile mit einan-der verschmolzen und nur hin und wieder deutlicher zuunterscheiden, namentlich die Titaneisen - Körnchen undhöchst kleine oktaedrische Krystalle, so wie einzelne Feld-spath- oder Labrador-Leisten an dem Eigenthümlichen ihresGlanzes. Stehlheim bei Hanau. (Nr. 31) .
Die im Maynthal um Frankfurt und Hanau so häufig vorkonnnendeFelsart.
Das nämliche Gestein in Bruchstücken drei - und fünfseiti-ger Säulen. Giants Causeway (Riesendamm') in Irland.(Nr. 15).
Brisson’s Angabe der Eigenschwere des Basaltes (Anamesits) vonGiants Causewai /, 2,684, steht dem von uns erhaltenen Resul-
tate sehr nahe. Kennedy bestimmte den Basalt (Anamesit) vontSlaffa zu 2,872.
Anamesit von mehr schwarzer Farbe, scheinbar reicheran augitischen Theilen. Arthur’s Seat bei Edinburgh. DieFelsart steigt durch Ablagerungen von Kohlen - Sandsteinauf. (Nr. 7).
Das Mineralien-Komptoir zu Heidelberg hat das Gestein unter Nr. 230in der ersten Auflage der geognostisch-pctrefaktologischen Lieferun-gen aufgenommen.