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1 (1832)
Entstehung
Seite
96
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Eine geognostische Beschreibung des Kaiserstuhles inBreisgau verfasste Eisenlohr * *. Wenige Jahre früher hatteW. H. C. R. A. v. Ungern Sternberg in einem den Betrach-tungen vulkanischer Verhältnisse im Allgemeinen GewidmetenBuche manche Bemerkungen über jenes Gebirge mitgetheilt **.

Schliesslich haben wir noch zu bemerken, dass auchfremdländische Gelehrte nach Beobachtungen in DeutschenGebirgen angestellt, sich in früherer und späterer Zeit mitEifer bemüht für die Aufklärung basaltischer Verhältnisse.

Wir nennen hier nur: A. Trembly, der, wie bereits er-wähnt, auf basaltische Erscheinungen im Nassauischen , beson-ders um Weilburg aufmerksam geworden, so wie auf jene, dieim Kollnischen und Trierschen sich finden ***; W. Hamil-ton , w elcher, durchdrungen von der Meinung, dass Basalteauf vulkanischem Wege entstanden seyen, die Pflastersteine imHofe des Kurfürstlichen Palastes zu Düsseldorf mit den Lavenam Vesuv und Aetna verglich, und die Basalt-Säulen von Unhel ,die regelvolle Gliederung abgerechnet, mit jenen von GiantsCauseway tj Colini, der die Lehre vom vulkanischen Ursprünge

Naturf. Schwabens. I. B. S. 481), u. A. und neuester Zeit besonders' Gr. v. Martens. (Hertha. VI. B. S. 59 ff.) Er fügte seiner Darstel-lung eine wohlgerathene Karte der Nordwest-Seite jenes Gebirgs-zuges Lei, welche auf geognostischcn Wanderungen gute Diensteleistet. Der Umstand , dass die schcnswerthen Thatsachen alle aufkleinem Raume zusammengedrängt sind, macht es möglich, solche iuwenigen Tagen von Urach aus untersuchen zu können.

* Karlsruhe; 1829.

** Werden und Seyn des vulkanischen Gebirges. Karlsruhe ; 1825.

*** Phil. Transact. ; Vol. XLIX, P. II, p. 581 etc.f Ibid. ; Vol. LVIII; p. 1 etc. Auffallend ist, dass H. der erstezu seyn glaubte, welcher die merkwürdigen Thatsachen an den Uferndes Rheines beachtet. Tnmvim.Y hatte, zwei Jahrzehende früher, wieaus der vorhergehenden Note zu ersehen, in den nämlichen Denk-schriften seine mit den IlAMiLTONschen im Ganzen übereinstimmen-den Erfahrungen niedergelegt. Dass II. die Trachyte des Sieben-Gebirges , so u. a. jene der Wolkenburg und des Drachenfeisenvulkanische Tuffe nennt, und Spuren von Kratern wahrgenommenzu haben vermeint, wollen wir im Vorbeigehen erwähnen.