Druckschrift 
1 (1832)
Entstehung
Seite
86
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Wir haben nun einen Mann anzuführen, welcher, be-sonders in der Zeitscheide, bei der wir verweilen, einermächtigen Partey sich entgegensezte und seine Ueberzeugungmutliig zu verfechten wusste.

Voigt, der schon, bevor Werner sich gegen dieFeuer-Theorie erklärte, als Vulkanist aufgetreten war, hatmit Einsicht und Scharfsinn aufgefasst und mit Lebhaftig-keit und leicht übersichtlicher Behandlung des Gegenstandesvorgetragen. Man wird gegen den Geist dieses Mannesneuerdings mehr gerecht, als früher, wo der achtbare Geo-snost sehr verkannt und meist durch bittern Tadel belohnt

Ö

wurde * *. Seine Beobachtungen haben viel Treffliches undGutes, das nachgesehen und benuzt zu werden verdient;seine Bemerkungen, sein Wirken behalten auch für spätereJahre Werth.

Voigt erlebte die Freude, im hohen Greisenalter zusehen, dass die Wahrheit Anerkennung gefunden, für wel-che er, in Tagen wo sie nicht durchdringen konnte, einenWiderspruch einlegte, um ihre Rechte, wenn nicht zu be-haupten , dennoch zu verwahren. Der neuern Zeit gebührtdie Ehre, seinem Andenken die verdiente Achtung wiederhergestellt zu haben **.

* Des durch die siegende Partey jener Zeit sehr gedrängten Voigtsnahm unter andern K. v. Knoblauch sich an: denüithige Bitte derEndes-Unterzeichneten Vulkane an Herrn Bcrg-Akademie-InspektorWerner in Freiberg. (Wekhereins graues Ungeheuer. XII. B.S. 115 ff.)

* # 'Wir ziehen hier nur einige der wichtigem Beobachtungen und Be-trachtungen Voigts besonders aus; im Verfolg werden wir Anlass

haben, seiner Arbeiten umständlicher zu gedenken. Mineralogi-sche Reisen durch das Hcrzogth. Weimar und Eisenach. 2 Thle. Wei-mar, 1782 bis 1785. (Durchbruch des Basaltes an der Stoppelskuppeund an der Pflastei kaute bei Eisenach durch Sandstein - Schichtenu. s. w.) Min. Beschreib, des Hochstiftes Fulda und einiger merk-