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1 (1832)
Entstehung
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indem sie das Hergebrachte vertrugen. Ihre Gründe sinddie nämlichen, welche wir bereits kennen, oder von denen imVeiffolg noch bei besonderer Gelegenheit die Rede seyn soll.

Her scharfsinnige K. Haidinger , achtbar durch gründ-liche Kenntnisse und Einsichten, bekannte sich ebenfallszu der Meinung, welche die Trapp-Gebilde als Niederschlägeaus einem Wässerigen entstehen lässt; indessen hat er, mitaller Unbefangenheit, seine Zweifel nicht verschwiegen undzugegeben, dass nach den Wahrnehmungen anderer Gebirgs-forscher in Italien, auf Island u. s. w. angestellt, auch einvulkanisches Entstehen der Basalte denkbar sey *,

Um desto entschiedener sprachen sich Lehmann **,Lenz *** u. a. in Hinsicht ihres neptunischen Glaubens aus.

Nose , dessen wir bei Gelegenheit einiger Mittheilungenüber die Eifel ausführlicher zu gedenken uns veranlasst se-hen werden, von IIoevel u. a. gleichfalls der anti-vulkani-schen Meinung zugethan, wichen in mancher Beziehung vonder Freiberger Schule ab.

Neptimistisclier Starrsinn,

Jeder aufrichtige Versuch, zum Wahren zu gelangen,verdient Achtung, und selbst Missgriffe können belehrendWerden. Allein in Deutschland sah man, wenigstens imAllgemeinen, die Annahme einer feuerigen Bildungs - Weiseder Basalte, wie solche von Französischen Geognosten aus-gegangen war, als Ergebniss wissenschaftlicher Schwärmereian, oder als Produckt schrankenloser Einbildungskraft und

* Systemat. Eintheil. der Gebügs-Arten u. s. w. Petersburg; 1786.

, '*Der Basalt, chemisch und physisch beurtheilf. Frankf. ; 1789.Eine kleine Schrift, die mit vieler Wahrhaftigkeit fremdes Verdiensterkennt und sich höchst bescheiden gegen andere Theorieeil undHypothesen ausdruckt.

***Kurze Abhandlung vom Basalte, vorzüglich dessen Ursprung be-treffend, Jena; 1789.