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Auslande fremd geblieben, bat stets den Verdiensten Deut-scher Gelehrten die parteyloseste Anerkennung zu Theil wer-den lassen *.
Zu den bedingenden Ursachen, welche in jüngster Zeitdas Studium der Geognosie in England im Allgemeinen undin besonderer Hinsicht auf die uns beschäftigenden Gegen-stände mächtig förderten gehören die klassischen Werke vonConybeaee ** und Lyell ***. Von ihnen sind, bei der aus-nehmenden Thätigkeit, welche gegenwärtig in Britanienherrscht, die folgenreichsten Wirkungen zu erwarten.
Durch Poulett Scrope und Daubeny erhielten wirwichtige Arbeiten über ausgebrannte und noch thätige Feuer-berge f. Beiden ausgezeichneten Geognosten war die be-sonders günstige Gelegenheit geboten, das Studium in seinenmannichfaltigsten Beziehungen verfolgen zu können; beidegenossen des seltenen Vortheils, auf bedeutenden Reisen sichdurch Selbst - Ansicht auf vielartige Weise zu unterrichten.Für die Lehre von den Basalten namentlich haben sie werth-volle Beiträge geliefert.
Unter vielen namhaften Gelehrten wollen wir zum Schlüssenoch Sedgwick’s gedenken. Seine wiederholten Reisen inNorthumberland, Yorkshire und Durham und in anderen Ge-
* Ein Tadel, welcher viele gcognostische Schriftsteller Englands nichtungerecht trifft, ist ihre Unbekanntschaft mit der Littcratur des Aus-landes ; sie eignen sich das Gute fremder Nationen zu wenig an.Auch kommt ihnen unnöthige Umständlichkeit und ermüdende Weit-schweifigkeit und eine Art gewissenhafter Peinlichkeit nicht seltenzu Schulden, so dass manche ihrer Bücher sehr lesenswürdig, abernicht besonders lesbar sind.
** Outlines of Ihe Geology of England and Wales etc. by Conybeareand Philipps. London ; 1822.
«•« Principles of Geology. London ; 1830.t Considerations on Volcanos etc. by P. Scrope. London ; 1825. ADescription of active and extinct Volcanos ect. by Ch. Daubeny.London ; 1826,