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Ungarns, der Auvergne u. s. w. als Produkte lieisser Quellenanzusehen wären und selbst manche Trachyte auf diese Weiseentstanden seyn dürften. Wenn man, zu Gunsten solcherauffallenden Behauptungen, des Entstehens von Kalktuff, Tra-vertino u. s. w. als analoger Erscheinungen gedenkt, so wer-den durchaus unvergleichbare Produkte einander gegenüber-gestellt. Vulkanische Diluvial - Ablagerungen, Theile glasigenFeldspat!les und Bimsstein-Parthieen enthaltend, können nichtzum Schlüsse führen: sie seyen Absäzze von Quellen, die,nach ihrer vollständigen (?) Erhärtung, wahre Trachyte weivden dürften. Das, was man für Obsidian ausgibt, ist wohlnur dunkel gefärbter Kieselsinter; es heisst ausdrücklich, dassmit den sogenannten Säulen-artigen Thermal Gesteinen Islands,
Tliale das Warnas geliefert. Nirgends findet man auch nur die ent-fernteste Andeutung von Phänomenen so wundersamer Natur, unddennoch scheinen gerade hier alle Verhältnisse besonders günstig’, umdie Entstehung sogenannter Thermal-Gesteine zu bedingen. Bimssteinebegrenzen das Thal das Warnas ; hin und wieder treten dichte La-ven und trachytische Felsarten, mitunter Säulen-förmig abgesondert,dazwischen hervor. Die kleinen, um die heissen Quellen ( Caldeiras )gelegenen , Hügel, verdanken denselben grossen Theiles ihren Ur-sprung ; allein sie bestehen keineswegs aus Basalten, Doleritenu. s. w., sondern aus Thon von sehr ungleichen Graden der Dicht-heit und höchst verschieden, was die Färbung angeht; dabei istdieser Thon untermengt mit Bimsstein-Brocken und mit Massen vonKieselsinter. Unfern der grössten Quelle, deren Becken 20 bis30 Fuss Durchmesser hat, bildet man eine Erhabenheit von 50 F.aus Kieselsinter und Thon zusammengesezt, welche Gebilde Graesorund Farrnkräuter umschliessen. Die Kieselsinter - Lagen sind stetswagerecht und einander parallel. Auch kommt hier eine Brekziecigenthiimlicher Art und von seltener Schönheit vor. Bruchstücke vonKieselsinter, von Obsidian, Bimsstein und Schlacken erscheinen gebun-den durch Kieselsinter-Masse. Das Trümmer-Gestcin ist ohne Zw r eifelsehr neuer Bildung; die kleinen Hügel, welche dasselbe ausmacht,messen mitunter 30 F. Höhe. ( Descript. of the Island of St. Mi-
chael etc. p. 201 etc.) — Auch die Beobachtungen von Pallas,Schlamm-Auswürfe, welche mit grosser Heftigkeit auf dem EilandeTaman, im Jahre 1794, Statt gefunden, betr., verdienen hier einerErwähnung. (Nova Acta Acad. Scient. Imp. Petropolit. Tom. XII.p. 44 etc.)