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4 (1794) [R - Z]
Entstehung
Seite
669
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Ve r

Ver 669

ten, nnvcrsetzt bleiben muß, od.eehöchstens nur eine Octave versetztwird.

-4- -4»

Von der Versetzung in Ver Musikhandeln, unter mehrcrn : l .'srr liecrsns-xoiör rouce torte lle Xtullczue, tanzörcc obliZs öe conaocrre ni ie ron, nite muäe .. . ?sr. 17 11. I ?. Alex.Frere (Vrsniyl-iicioris Ar büufigue,reüuices su ascurel pur Ie tecvurs eistz btoäulsrion, »vec une prsrchue Ar»rcauipoiicioas irreAulieiemenr eccires,er i^ maxiere ci ex turmoxrer les üiill»culres, TVmK. st 2. z, Das Werk be-steht aus 2 Thl. deren Inhalt sich in I.N. Jockels Allgem. titterat. der MusikS. z6o findet.) Franc. LampionCistraice A aecompagxemenr er üe com-poilrion . . . ouvrage AeneislemexrUtile pour ta I)raxspviiliox. . . >710,8.) Lelaxciiicmcxr ll ux pro-vieme che kAulitzue prsriczue, pour-«zuoi I on employe tzuel^uet'uis Aaxs l»compostriox, les coxz ou moüesrrsns-xust-s pretersbiewenr sux kons c>u mo»«les xarurels? in den Klem. Ae Vrev.v. I. 1718. Mou. Aug. S. zio. und im^ouen. Aes 8sv. V.J. ,719. S. 69.)I. Matrheson (llctlex. stur I eclair»ciistemcxc ä'un Probleme eis kAust.^>ue . . . stlamb. 17:0. 4. lieber dievorhergehende Schrift.) I. P. A.Flst'cher (Korr ex zruntiig VxAer-vax üe Vraxspoiirie . . , stlrr,1728-4) >!.Jc>b. Heinr. Halr-meier (Anlrit. wie man sriien General-baß, oder auch Handstücke, in alle Tönetranspvniren könne ... Hamb 17z?. 4.und auch im atcn Bde. S. -5S.' dcrMitz-

lerschen Mbl.) Auch gehört, im

Ganzen, hieher die keibniyischc Schrift,Oe srre combixacoris, stipi. 1666.4.unö w> aten Bde. S. ZZ5. f. Qper.Deutsch, Frankfurt 169g. 4.S. übrigens Adlungs Anleit. zur musika-lischen Gelahrtheit, S. -S; und ZS?. der-ten Aust...

Versetzungen.

(Äcdende Künste.)

Es giebt auch in ausgebildetenSprachen, die schon festgesetzte Re-geln der Wortfügung haben, allemalnoch viel Redesätze, wo die Ord-nung der Wörter ohne Veränderungdes Sinnes verändert werden kann.Haller sagt von der Jugend:Der Wollust sanfte Glut wstcmt ihr die

Adern auf,

Kein Einfall von Vernunft hemmt ihrerLüste tauf.

Der Sinn dieser Heyden Redesätze istvöllig derselbe, wenn die Worte sogestellt werden.

' Die sanfte Glut der Wollust wllrmt ihr

die Adern auf,

Ihrer Lüste tauf hemmt kein Einfall derVernunft.

oder so:

Ihr würmt die sanfte Glut der Wollust

die Adern auf,Den taufihrer tüste hemmt kein Einfallder Vernunft.

Veränderungen der Ordnung derWorte werden Versitzungen gencnnt.Es giebt aber Versetzungen, die denSinn ändern. Wenn der erste deraugeführten Verse so versitzt würde:Würmt der Wollust sanfte Giut ihr dieAdern auf,

so würde es dem Satz seine absolutbejahende Bedeutung benehmen, undihn zu einer Frage, oder zu einem be-dingten Satze, Wenn ihr die Wol-lust :c. machen. Andere Versitzun-gen aber ändern den Sinn nicht, siegeben ihm nur eine verschiedene Wen-dung. Derselbe Gedanke bekömmtin dieser Stellung:

Der Wollust saufte Glut wckrmt ihr dieAdern auf,

eine andere Wendung, als in dieser:Ale Adern ivllrmt ihr die sanfte Glutver Wollust auf.

Nach