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schcn Elveptivn, Sierra und llkytkmo,.imgl. von den Qen. )amv. Nrocb. ervLttyl. kürzlich entworfen und mir Et', er-littet werden; in dem 2tcn Th. die umbekennten, und bis cierc, noch von Nie»! wand untersuchten Grundregeln, von denl^aem. Lmblem. Lvmb. dkiernAi. ?sr!i!z.ltsyckic. und ll-u-üNig. vorgetragen undmit 6r. bewehrt werden, Lcipz. 170z. ,z.)— Fried ReStel (Nothwcndigcr lln-teer. von der deutschen Vcrskunff, Stettin1704. g.) — Chrftph. lweisienborn(Gründl. Einleit. zur tcutschen und lat.Orat- und Poesie, Fest. 171z. 8.) —Dan. Heino. Arnold (Vers, einer sy-stemat. Anleitung zur deutschen Poesieüberhaupt, Königsb. 17z?. 8.)— Vor-züglich gehört aber hieher das ;tc Kap.des zten Abschn. i>n itcn Bd. von C. ltV.Ramlers llcbcrs. der Einleitung des Bat-krux, S. >Sz u. f. Ausg. 1774. das vonder deutschen Verskung handelt. —> —S. übrigens die Art. Hexameter, pro-sodie, Reim, u. d. m. —
Versar t.
Bluter diesem Werte verstehen wirnicht die metrische Beschaffenheit ei-nes einzigen Verses, wodurch ersiehvon andern unterscheidet, sondern diemetrische und rhythmischeEinrichtungeines ganzen Gedichtes. Man müßteein sehr hartes Gefühl haben, umnicht zu merken, daß die Vcrsart fürden Inhalt und den Ton des Gedich-tes gar nicht gleichgültig sc>). Werwürde eine epische Erzählung in derkurzen anakreoutischcn Versart, oderein tändclndesLied in demfeycrlichcnHexameter vertragen können?
Wenn also das Gedicht auch in sei-ner metrische!: Sprache vollkommenscyn soll, so muß eine schiklichc Vcrs-art für dasselbe gewählt werden.Aber weder die Arten der Gedichte,noch die Versarten können alle be-stimmt werden : und wenn dieses auchangienge, so würde doch allem An-sehen nach Niemand im Stande scyn,
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für jedes Gedicht gerade die Versartzu bestimmen, die sich am besten da-zu schikte. -Man muß sich also hierblos mit allgemeinen Anmerkungenbegnügen; aber auch dabei) hat mansich »och sehr in Acht zn nehmen,daß man der Versart weder zn vieleinräume, noch ihre Kraft für gar zngering halte.
Man hat sich bis dahin in Anse-hung der Gedichtartcn damit begnü-gen müsse, sie in gewisse, nur eini-germaßen bestimmte Sassen oderGattungen cinzuthcilcn: als lyrische,epische, dramatische n. s. w.: undnaher, oder genauer lassen sich auchdie Vcrsarten nicht bestimmen. Vil-sers Eraehtcns kommt es bey dcrBc«urthcilung, wicschiklich oder unschik-lich eine Vcrsart für diese oder jeneGedichtart sey, darauf an, daß man,so glik es angeht, sich richtige Vor-stellungen von der Art der Empfin-dung mache, die in dem Gedicht'herrscht, und hernach die Empfin-dung dagegen halte, die durch dieVcrsart geschildert, odererwektwird.Die verschiedenen Tanzmelodien sindim Grunde nichts anders, als Vers-arten, deren jede eine besondere, oderdoch besonders schattirtc Empfin-dung erwekt, und unterhält. Nunist offenbar, daß es fröhliche, ko-mische, zärtliche, ernsthafte, heftige,gemäßigte, Tanzmelodien zieht; undschon daraus muß man den Schlußziehen, daß es auch dergleichen Vers- »arten gebe, daß folglich ein traurigesGedicht eine andere Vcrsart erfodere,als ein lustiges.
Doch muß man hiebey als einesehr wesentliche Beobachtung anmer-ken, daß die blos tobte Stellung derlangen und kurzen Syiben, und derdaher entstchcndeRhythmus die Sa»che noch nicht ausmache. Bey denTonstüken kommt es hauptsächlichauf dcn jedem Stük eigenen nnd ge-nau bestimmten Grad der geschwin-den, oder langsamen Bewegung, undTt 4 die