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nommen werden, indem dadurch dieGleichförmigkeit der Bewegung zer-stört würde. Eden so wird jeder infolgendem Verse den Nachdruk alle-mal auf die Sylden legen, die mitStrichen bezeichnet sind.
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Der Schlußfall wird im sechsten Taktdadurch merklich, daß nach der letz-ten kurzen Sylde nothwendig einePause muß gemacht werden; weil indem folgenden Worte Dieser, die er-ste Sylbe ocn Nachdruk!)ar, folglichmit der letzten des vorhergehendenTaktes nicht in eines gezogen werdenkann, ohne daß die Einförmigkeit derBewegung zerstört würde.
Diese Bcyspicle sind hinlänglich,die Natur des Verses überhaupt zuerklaren, und zu zeigen, wie jederLeser, dem die Sprache gelaufig, derInhalt verständlich ist, und der zu-gleich einiges Gefühl im Gehör hat,den Gang der gebundenen Rede me-trisch und rhythmisch abtheilen wird.
Das Wesen des Verses bestehtalso darin, daß er in gleichartigenFüßen fortgehe, und einen merklichenSchlußfall habe; feme Vollkommen-heit aber darin, daß beydes bey dem,der Sprache und dem Inhalt völligangemessenen Vortrag, ohne den ge-ringsten Anstoß leicht merklich sey.Beydes bedarf einiger Erläuterung.
Gleichartig sind die Füße, die ausgleichviel Zeiten bestehen, und dieAccentc auf denselben Zeiten haben.So sind der Spondäus und Dakty-lus gleichartig, weil sie aus zweygleichlangcu Zeiten bestehen, davondie erste schwer, die andre lcichr ist:
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oder ch? » »
In un-
serer Sprache kann der Trochäus,wenn nur der Zusammenhang derWorte und der Sinn es verträgt,ohne dem Ohr anstößig zu feyn, wieein Spondäus ausgesprochen wer-den, besonders da, wo er am Ein«Vierter Theil,
Wißt es: jenseit des Grabs ist ein zwei?«
fachcr Fußsteig sebahttet.
Dieser u. s. f.
Folglich wird jeder diesen Satz me-trisch so lesen;
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schnitt in den Sinn der Worte steht.In dem vorher angeführten Verse;Wißt es, jenscit des Grabs u. s. f.
kann und soll man lesen rvißt es;würde man in einem andern Zusam-menhang sagen: Ihr evistr es schon;so würden dieselben Splbcn nothwen-dig wie ein Trochäus, der eigentlichdrei) Zeiten hat, auszusprechen seyn;
Ihr wißt es schon *). Der Jam-bus und der Trochäus sind ungleich-artig. Denn obgleich beydeaus dreyZeiten bestehen, davon zwey m eineszusammengezogen sind ^ —, und— ^ (beyde so viel als : so sindsie darin völlig verschieden, daß dieschwere Sylve in Heyden nicht einer-lei) Stelle hat. Gleichartig sind alsodie Füße, die ans gleichviel Zeitenbestehen, und den Nachdruk auf ci-nerley Stellen habe», als ^ und^^i-z^^undV^. Esscheinet
zwar,
Wer daran zweifeln wellte, daß derJambus und Leochsus drei) Zeilenh.<b.u, die den vre» Zeilen gleichsine, darf nur bedenken, wie gewöhn-lich es je», daß wir Mi Deutsche» mitvöllig gleichem Eefoig am Ende einesRcdciayeS ein zwey- oder ein drcysyt-diges Wort sehen. Man sagt eben sogut: — sie sind gelheilt, als: siesind gcrheller: beydcS ist im Klangcineelcy, weil der Jambus geiyeilrin der Thar ausgewrochen wird —-gcthci-It, so daß er einigermaaßcn drcy«sylbig, wenigstens dreyzcilig wird. Soist es auch mit dem TrochsuS. Indem Worte For. kommen merkt daSGehör deutlich zwey kurze Syiben amEnde; sagt nian aber er wird kom-men, so hat das zweysylbigc Wortkommen, offenbar drey Zeiten komsm - en.
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