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seine Tone um eine Octave tiefer an-gicbt, als der für dieses Instrumentgebräuchliche Violinschlüssel sie anzei-get; weil mau nicht nöchig gefun-den, einen eigenen Schlüssel für dasWaldhorn anzunehmen.
Von der Trompete gilt alles, washier über das Waldhorn angemerktworden, mit der Einschränkung,daß sie in der Tiefe um eine Ocravehoher anfangt, und in der Hohe eineOctave mehr hat. Ihr Umfang ist
also von Lbis c, oder in Zahlen von2 bis 6q, nach den Einschränkungen,die wir fiber die Tone des Waldhor-nes bemerkt haben.
Dcr Umfang der Violine ist in derTiefe vom ^ ohne Einsetzung einer
höhern Applicatur bis ins b. In Ri-
piensachen geht man selten über 6.
Von Hasse hat man sowol Arienals Sinfonien, wo er für die erste
Violine bis ins ö gefetzct hat.
Das Violonccll fängt in der Tiefevom großen L an, und gehet ohne
höhere eingesetzte Applicatur bis äoder e. Man findet aber häufig Sa-chen, in welchen bis Z gesetzt ist, sogar von Hasse, welcher doch am al-lerbcquemstcu für Ripienstimmcn ge.setzet hat. Bey diesem Instrumenthat man sich vornehmlich in Acht zunehmen, daß in der ganz unterstentiefsten Octave keine geschwinde Paf-sagicn gesetzt werden; weil erstlich beykleinen Intervallen daraus nur einundeutliches Poltern wird, zweytcnsbey weitem die Töne nicht gespannetwerden können, besonders Octavenin Sechzehnthcilen, als:
c- — da—0—
Die Viola hat die Gleichheit desUmfanges mit dem Violoncell gemein,nur daß sie um eine Octave höh r -st:weil die Mensur des Instrumentsaber kürzer ist, so fällt auch die Re-gel weg, Octaven in Menge nach ein-ander zu setzen.
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T oder:
Dcr Umfang der Flöte ist von äbis A, auch wol bis -»: indessen pfle-gen gute Componisten selten über szu fitzen, besonders in Ripiei--sachen.
Die Hoboe geht von c' bis ll inRipiensachen; Solospieler gehen,wie die Violinisten, viele Töne höher.
Das Fagot geht von IZ bis auch
wol b in die Höhe. Der Umfang derRipicnsingstimmen ist schon an an-dern Orten angezeigct.
Umkehrung.
(Musik.)-
Aleses Wort hat in der Musik ver-schiedene Bedeutungen. 1. Das,was wir an verschiedenen Stellendieses Werks die Verwechslung ei-nes Accords gencnnt haben, wirdauch Umkehrung desselben gencnnt.Davon sprechen wir in einem bcson-dcrn Artikel *). 2 Durch die Um-kehrung emes Intervalls verstehetman die Versetzung eines der bey-den Töne um eine Octave höher,oder tiefer, wodurch die Natur desIntervalls verändert wird. Durchdiese Umkehrung wird die Octavezum Unisonus, die Terz zur Sexte,Rr 2 > die
") S.Verwechslung.