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Studium dieser Sprache selbst, die zu ih-rer Erlernung crfodcrlichc Zelt, die da-mit, damals »och, verknüpften größcrnSchwierigkeiten, und der Werth, wel-chen sie durch dieses alles, in den Augenihrer Besitzer erhalten mußte, ab; unddie, aus der Art der Cultur der Zeit,entstandenen Mysterien, Fastnachtsspiele,Haupt- und Slaatsactiencn zu zweckmäs-sigen Kunstwerken, und aus ihnen ein ei-genes, schönes Ganzes zu bilden, dazumußten diese, sowohl in Ansehung derForm, als der Sprache, in den Augenderjenigen, welche sich mit Kunst undWissenschaft abgaben, zu roh und unförm,lich und barbarisch, und eine solche Unter-nehmung selbst, in ihren Augen, ihrerunwürdig scheinen, da sie dadurch nur fürden großen, ungebildeten Haufen hättenarbeiten, und den Beyfail der in ihrenAugen gebildeten, eben so lateinischenMänner, nicht erwerben können. Undbey diesem, der lateinischen Sprache ein-mal)! zu Thcil gewordenen Vorzüge undAnsehen, war eS denn auch eben so na-türlich, daß diese Sprache noch, wie dieneueren Volkssprachen schon weiter gebil-det waren, hin und wieder, im Besitzeder Dichtkunst blieb, und auch noch spä-ter in ihr Kunstwerke abgefaßt, sowiedie Form der, in ihr abgefaßten Werke,mit einigen kleinen Veränderungen, allge-mein angenommen wnede. lind ihr EI»,lluß ist noch weiter gegangen. In dencrstcrn, in den neuern Sprachen selbst,verfertigten Trauerspielen, zeigt sich dieManier des Sencea durchaus, und ge-ringe Spuren davon sind noch gegenwär-tig in vielen Trauerspielen, besonders derFranzosen, zu finden. — Die ersten mirbekannten lateinischen Trauerspiele derVcuern sind in Italien von AlbertusMussums (h >zzo) geschrieben worden;sie sind ganz nach Senccaischer Art, rüh-ren den Titel, EcceriniS, und AchillciS»Und finden sich in s. vperibus, Ven.i6z6. 5. S. , u. f. — Zu seinen Nach-folgern gehören, unter nichrcrn: Greg.Carrari (f ,464. Pcognc, gedruckt,Ven. >;;z. 4.) — ^.gudivivi (l)o
czpti'virore Oueis )scobi, des GeneralsJacob Pirmins.) — C. Vcrardi (149».k>ernanäus tervarus.)' —Nic. Bar-tholomaus (Lbrilkus Xiionicus, ?ar,>529. 8. .4ncv. 15z 7. 8.) '— Carlo«lanus Marriranus (VraZoeä. Vlll.dckeäea, LIeJis, UUppol. Uscchse»Ubnen. L^cl. pcvmecb. cc (lkcükus...dst?p.'i;6z. 8>) — S. BuchananOepkre, 1557.4. fezsch. von Flor.Chretien, Orl. >567. 4. kZapcisses, 5.Lslumnis, I,nnä. I 578. Z. UNd bey s.ic.te^iar. Uber. l,ur. 1579. 16. Ausder Vorrede erhellt, daß der Verf. dieseStücke mit dem Vorsätze geschrieben, denGeschmack an allegorischen Vorstellungen,oder den so genannten Moralitäten, da-durch zu verdrängen.) Car. Govra-nius (8ulsnnac ccagica LoiNncäis, Oiv.
ts/i. 4.)— Nie. Lrisehlin
In s. Oper. lcen. iViAcnc. 1604. 8.finden sich zwcy lateinische Trsplec) —>^UZ0 Grotius ('f >645. c^äamus exul.in s. pogm. loa. ksssA. 1601. 4. 80-pbompancas und Lbriikus psciens,sümck. 1655.4.) Dan. Heinsius(^165;. -üuriacus, si Ubercss iaucis,l,uZä. lZ. 160z. 4. lstcrockcs Inkanri-ciäs, das letztere Stück veranlaßt- zuseiner Zeit eine Menge Kritiken; Balsacschrieb eine, vorher angeführte, Abhand-lung dagegen, welche Heinsius selbst, ineiner Upilkuls ... I.uZä. k. 1656. 8.und de Croy in einer Ihepoyle . . ?sr.1641. 12. widerlegte. Auch Salniasiusließ eine, sä )üegiä. bäcnsc-iuin Hp !lk.. . . ?se. 1644. 8. dagegen drucken.Der Tadel gründete sich vorzüglich auf diedarin vermischten heidnischen und christli-chen Gottheiten, Furien und Engel.) —B>ernh. Stephan: ((Nispus, l .uxä. L.1609.12. > ?»r. 1622. 16.)
— HaOr. Joroanus (Susanns, Usr.1654.12.) — Ch. 0e la??ue (f>725.In s. l'oemar. ?sr. 1680. 4. finden sichlateinische Trsplc. l.yli >nscbus und(^rus.^i u. v. a. m. —
. Trauerspiele 9, ipalieniscker Sprache:Vcttinelli, in dem Oisc. äei l'esrroicsiiano, lZpers, Bd. 6. S. 2. undOo 4 Signa-