Druckschrift 
4 (1794) [R - Z]
Entstehung
Seite
529
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Der Terzquartaccord, der aus derzweyten Verwechslung des uneigent-licheu Septimenaccords entsteht, istleicht von dem vorhergehenden durchseine Fortschreitung zu unterschciden-Er kömmt in derDurtonart aufdcr-selben Stuft vor, die dem vorherge-henden in der Molltonart eigen ist,und führt zum Accord der Tonica.Zum Beyspiel;

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und ist in solchen Fällen , wenn dieBewegung etwas geschwind ist, blosdurchgehend.

Man kann auf folgende Weise ver-mittelst des Tcrzquartaccordes aufeine angenehme Arr modullren:

Die Terz steht hier statt der Sccundeund ist die zufällige None vom Fun-damentalbaß, die ihre Resolution bisauf der folgenden Harmonie verzö-gert: die Dissonanz der Septime liegtim Baß: daher ist dieser Accord eindurch die Terz vorgehaltener Secun-dcnaccord, und muß auch so behan-delt werden *).

Tetvachord.

(Musik.)

Bedeutet in der alten Mustk beeGriechen ein Tvnshstem von vierSay-ten oder Tönen, davon die zwey auf-forsten eine Quarre gegen einanderklingen. Es ist im Artikel Gyticmigezciqet worden, daß die Alten ibreTonsysteme nach Tetrachordcn cmge-thcilt haben, so wie itzt das unfri-ge nach Ocraven cingetheilt wird,Wenn z. B. Ptolemäns das diatoni-sche System bestimmen will, i'agc ernur, wie das Tctrachord. oder dieQuarte in demselben einqerheilt werde.Dieses war auch hinlänglich, weildie Ockave der Alten aus jwcy glci,

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S, Strunden»«»^

In beyden Fällen ist dcrTerzquartac.cord, vornehmlich in dieser Lage, voneinem entzükenden Wolklana, weilman die verminderte Terz (6:7) inihm zu hören glaubt,

Vierter Thest.