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4 (1794) [R - Z]
Entstehung
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500
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Zoo

T a

gesetzt Mid in eins gezogen werdenkönnen, 2) von welcher Nothwen-digkcit die zusammengesetzten Takt-artcn, und ?) wie sie von den einfa-chen unterschieden sind. Um sich vonallem diesem einen deutlichen Begriffzu machen, versuche man über dieseWorte: Ewig in Oer Herrlichkeit!Noten von gehöriger Länge und Kür-ze mit Beobachtung der Acccnte unddes Taktgewichts zu legen. Da eslauter Svondaen sind, so scheint einTakt von zwey Zeiten, z. B. der ITakt, hiezu am schiklichsien zu seyn;folglich stünden die Noten also:

E-wlg in der Herr-lich-keil!

Die langen und kurzen Sylbcn despoetischen Fußes waren genau beob-achtet; die Schlußnote fiele auf dieerste Taktnote; und der Rhythmuswäre vollkommen richtig. Aberinanbemerke, daß das Wort in und dieletzte Sylbe von Herrlichkeit, diedoch in der Aussprache von gar kei-ner Wichtigkeit sind, hier, da sieauf der ersten Note des Taktesfallen, das größte Gewicht erhalten.Dieses nun zu vermeiden ist aufkeme andere Weise möglich, als wennman zwei) dieser Takte zusammen-zieht, und daraus nur einen einzigenmacht, also:

E-mig In der Herr«lich-keit!

Dadurch werden die Heyden Sylbenin der Mitte des Takts, und zwarauf dessen schwache oder kurze Zeitgebracht, wo sie zwar auch noch ei.nen Accent behalten, der aber langenicht so schwer, als der erste, undbcy der letzten, als Schlußsylbe, noth-wcndig ist. Ein entgegengesetztesBcyspiel wird dieses noch deutli-cher machen. Man versetze diesenSatz: .

T a c

Er ist mein und ich bin sein.

in den zusammengesetzten geradenTakt, so werden die Wörter meinund sein allen Nachdrnk verlieren,weil sie nicht Taktgewicht genug er.halten. So wie nun in zwey Versendie übrigens aus denselben Füßenbestehen, das Hauptwort bald vorne,bald in der Mitte, bald am Endestehen kann, so können auch zweymelodische Satze, die aus denselbenNotengattungen, und demselbenTalt-oder Zeitmaaß bestehen, den Accentan verschiedenen Orten haben. Inder Poesie bringt dieser Umstand keineVeränderung der Versarl hervor; indcrMusik hingegen wird dadurch derTakt bestimmt, der den Ort des Ac-ccnts und sein Gewicht allemal an-giebt, die alsdann, so lange dasSrük in demselben Takt fortgeht,durchgangig festgesetzt bleiben. Da-her wenn der Gesang die Eintheilnngdes I Takts hat, aber den Haupt«accent nicht bey jeder ersten Takt-note, sondern nur von zwey zu zweyTakten verträgt, muß er in dem auszwey K zusammengesetzten geradenTakt geschrieben werden, z.B.

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G «5- "

Hol

t-

.z

Ware dieser melodische Satz in Z ge-schrieben, so erhielten die mit a- be-zeichneten Noten cm schweres Takr-gcwichc, und gleichsam eine falscheDeklamation im Vortrag.

Hieraus erhellet die Nothwendig-keit der zusammengesetzten Taktai-ttn, die wir nun in folgender Vor.

stellung