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gerade Taktart wegen der gedritteltFortschreitung ihrer Hauptzcittn einegrößere Lebhaftigkeit in jeden Aus-druk, und ist daher zur Schilderunglebhafter Ecmüthsbewegungen schik-licher, als die gerade Taktart. Siebesteht aus folgenden Takten:
1) Der Dre)'?we)tteltakr, 4?
2) Der Dreivierteltakt, undz) Der Dreiachteltakt, Z; zu
welchen noch4H Der Dreysechzehmoltakt,gerechnet werden könnte, der, ob ergleich nicht in, Gebrauch ist, doch inder That der einzige ist, der den äns-scrst leichten und geschwinden Vor-trag vieler englischer Tanze, die ins-gemein in -K geschrieben sind, am rich-tigsten bezeichnen würde. Denn beyder natürlichen Bewegung des Z,oder eines Passcpieds, fühlt minaußer dem Hauptgewicht der erstenTakcnote noch ziemlich deutlich dasGewicht der übrigen Zeilen; auchvertragt dieser Takt Sechzehntheüe:hingegen vereinigen sich die drei) Zei«ten des ^ ganz in einer einzigen Zeit,und man kann nnr eins bcy jedemNiederschlag, aber nicht drey zahlen;dies ist der Fall bcy den erwähntenenglischen Tanzen und vielen andernSinken, die in Z geschrieben, undwegen ihres flüchtigen Vortrages kei-ne Sechzchnthcile in sich enthaltenkönnen.
Werden die Hauptzeiten der erstendrey dieser Takte in ein Gedrittes ge<thcilet, wie oben bcy den geradenTaktarten, so entstehen noch folgendeTripeltakte:
1) Der Neunviertelcakt, Z, ausden, Z;
2) Der Neunachteltakt, I, ausdcm Z; und
z) Der Neunsechzehnteltakt,aus dem^, die noch weit lebhafter,als ihre Nebentakre von Charakter,und daher zum fröhlichen Ausdmkvorzüglich gcschikt sind; doch behaltder 5 wegen seiner großem Noten«
T a c
gattungen und seines schwerem Vor.trags noch cincn gesetzten Gang, derder Kirche anständig ist; der A hinge-gen ist weit hüpfender, und wirdhauptsachlich zu giqumartigen Stu-fen gebraucht; der^ ist äußerst tän-delnd und lebhaft.
Alle bisher angezeigte Taktarecnsind von der Beschaffenheit, daß je-der Takt derselben nur cmen Fußausmacht, der aus Thcilcn besteht,die unter einander an innerer Längeund Kürze verschieden sind. Eigent-lich hat jeder gerade Takt zweyHauptaktthcile, deren erster lang,und der zweyte kurz ist. Z. B.
Herr, mein Gott!
Werden die Noten aber in kleinereGattungen cingctheilet, z.B. Viertelim Allabrevetakt, so erhalt die ersteNote des zwcyteu Takttheiles schon >ein größeres Gewicht, und die Vier-tel verhalten sich unter sich, wie dieTakttheile. Z. B-
En - gel prci - sen dich.
Besteht der Takt aus noch kleinerenTheilen, auch Achteln, so sind auchdiese an innerlicher Quantität voneinander unterschieden. Z. V.
—S——G——A—lG—G—G—1—
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Er, der al-lcS ord-nct und cr - halt.
Aus dieser setzten Vorstellung wirddie Verschiedenheit der langern undkurzem Theile emes geraden Taktsdeutlich. Die erste Note hat dasgrößte Gewicht, weil jede Notengat-tung über ihr lang erscheinet und ge-fühlt wird. Da die Schlußnote ei«»es Stüks, oder einer Periode, alle-zeit eine wichtige Note seyn muß, sokann sie in allen angezeigten geraden
Takt-