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N. 5?. S. l?9. aufbewahrten Gedichtevon Gull. Amalrichi, oder Amerjghi, baßdergleichen schon in der jetzt am gewöhn-lichsten Form dieser Gedichte geschriebenwurden. Denn diese Form ist kcineSwe.geS von cincrley Art; und war es ehe-dem noch weniger. Antonio da Tempo,in seiner, ums Jahr -zz-, abgefaßtenLumma Arcis Akirmici (bei) dem Mn-ratori, stell» pertcrr» hock!» , Bd. I.S. >6. Vau. 177». 4-) sagt, Lorrero-rum iunr ibiPecics; icilicec iimplex,stuplex, stimistlacuv, c»ustscus, cun-liuuus, inc»rvn»cuz, stuostenari'us,rcperirrrz, , cri oZrsstuz, Lemilireescus,lirecricuv, lsttinArils, muruz > tepre-n»<ius, communis, rerorlieli»rris;und Bcyspiele von den mehresten Artenfinden »ch bei) dem Cceseimbeni (Lcur.stell» vo!Z puckis, Bd. i. S. l6 und!Ü2 U. f. Veu. >7Z l. 4.) UNd Mehrnoch bei) dem Quadrio (Leu-, er»!-,st'vgni pueti» , Bd. Z. S. 44 U. f.) Dievon H. Snlzer angegebene Form ist in-dessen die allgemeinste und beliebteste, unddiese Form soll denn Sonct von.dem Gui-öonc d'Aeezzo schon in der Mitte deszzten Jahrh. gegeben worden sc»n. (soCreeciinb. a. a. O. S. 17 und 1^4. vergl.mit den Hnuttwz. des Redl zu s. l!»cc!ruin ^I'oieiZno > und dem Vlcirü^e in denvri^. stell» linAua ir»l.) — Was dieItaliener von einem guten Sonette übri-gens eigentlich fordern, will ich mit denWorten eines ihrer eigenen Kunstrichter(Bcttinclli, Opere, Bd. 7. S. z6z.)sagen, nähmlich, novic» est unir» stipcirlisrv, tpieustur st'imsßine e sti sau-psil», perterr» ArsstuAone e lcomps»rimeiiru, nubililiim» concluiione ins-jpe«»r», est »t reisto Heu rilpunsterire,cow loeuiione puriliim», krslc ele-Aance, Ailu puecico e bei cr»jst»ri, scolor vivu , e ioprsrurco uu sitercutoavilrlmn e inlieme lopr»um»irn, eIi Burru scn2Z uns rim» i 'ol» sor^ars,Vi» snl innstu imprupriu, un vertu 0pestcltru, 0 rimdoulzonce, ost olcr»wocsliiie corrivir^ e ms»»AN». Abereben dieser Schriftsteller sagt auch, an
einer andern Stelle (Gpere, Bd.S> 8. A»m. ».) daß, als er einst dieQuelle eines außerordentlichen Vergnü-gens , welches ihm eines seiner Sonettegemacht, aufgesucht, er sie in dem t'o»ruicu inconcro sti vocali e sti conto,nsnri gefunden habe, nach welchem Ge-ständnisse zu urrheii-n, -d r Gedanke selbst,und die eigentliche Ausbildung dcö Gedan-kens , bcy den Italienern wenig in Be-tracht zu kommen scheint. —
Geschrieben haben, unter ihnen, So-nette fast alle Dichter, und über alle nurmögliche Materien; sie haben Loire«!palicrsti, petcsrori, »r»ricüni, t»r!-rici, polikemici, pestswcelci, smu-rotl, eroici u. s. w. Sonette in Fori!,»on Briefen und Gesprächen, u. d. iu.Ausser denen, Key verschiedenen dieserDichtartcn, bereits angeführten, bin ichalso gcnbthigt uiich auf die wichtigem ein-zuschränken. Die Sonette der frühemDichter sind in den Loire«! e Loneurristi stiverli .4utori Anrietst, dir. I ;?/. g.Vcir. i;zz. 8. vcrm. 17z,. 8- UNd 1740. 8.gesammelt. — Fran; Petrarca (s 1Z74.Der von ihm geschriebenen Sonette sindhundert und achtzehn, deren vorzüglichsteAusgaben bcy dem Art. K-icS, S. oa».angezeigt worden sind, zu wclcben ich hiernoch die Mobencser 17«. 4. Ven. 1707-4-17z2. 8. setzen will. An Cvmmrntatvrrii,an Verehrern, und auch an Verächtern,hat es ihm nicht gefehlt. Bcy dem Fon-tanini (Lids, stell» Lluq. lral. Bd. -.S- 44. Ven. 17;;. 4 ) nehme» die Werkeder vorzüglichsten, von ihm handelndenSchriftsteller zehn. Quartsciten ein, unddie Anzahl derselben würde sich leicht ver-mehren lassen. Ueberseyc sind seineSenettc, in das Spanische, von Sa-lusquc (wie ihn Quadrio, Bd. 0- S. 41?.nennt) Ven. 1567.4. oder, nach Bertram,(Geschichte der Gelahehcit) Salomen lis-que, Vir,. ,564. 4. und von Henr. Gar-ceS, Mab. 159,. 4. In dasFranzoft«sehe: Zwölf Sonette von Jaeq, Pelletier,in seinen Oeuvr. pver. ?»>. l;47. 8.Lrcyßig von Hier. d'Avost de Lava!, inden Liisis (ur les Lonnecs stn Uivin
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