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Das Geschlecht von Bismarck
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llr. Gfl. Schmidt, Das Geschlecht von Bismarck

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besaß. 1541 werden die „v. Wismargk" zu Burgstall als Patronegenannt. 16. Mai 1575 haben die v. Bismarck zu Schönhausen, diesich als arme Leute bezeichnen, einen Streit mit der Landesherrschaftwegen Väthen, resp. ihrer Berechtigungen „auf der Tanger bis andie Brüggelacke". 2. April 1692 tauscht Levin Friedrich (Nr. 90)Renten aus Väthen in Höhe von 217 Tlr. von Eberhard v. Dunkel-mann ein, indem er ihm dafür Renten aus Uenglingen abtritt.

Nach dem Tagebuche des Christoph (Nr. 78) hatte der Ortim 30jährigen Kriege schwer zu leiden. So heißt es: „21. März 1637ist wiederum ein Unglück geschehen, daß aus Magdeburg eine ParteiReiter auf Väthen ging, allda die Leute überfiel und das ganze Viehvon den Höfen wegnahm. Am Ostermontag war der Ort vollerRäuber, welche alles herumgeplündert."

V i e r h o f.

Rittergut im Kreise Naugard, eingepfarrt in Döringshafen, er-kaufte 1813 Friedrich Müller (gest. 1832) und vererbte es an seinenSohn und Enkel. Am Ende des 19. Jahrhunderts erkaufte es Ernst(Nr. 393).

Wanzleben.

Stadt mit 4003 Einwohnern im gleichnamigen Kreise. 8. April 1671und 15. April 1689 werden die v. Bismarck mit einem wüsten freienHof zu Wanzleben, einem Garten an der Saale und einer Hufe vorWanzleben belehnt, wie diese Stücke vormals den „v. Beiendorf" ge-wesen, aber von den v. Bismarck erkauft worden sind. Diese Stückegehörten zu der Domerslebener Begüterung.

W a r t e n b e r g.

Kirchdorf mit 169 Einwohnern, Filial von Berkau im KreiseStendal. Im 13. Jahrhundert bezog das Kloster Neuendorf Einkünfteaus dem Orte. 1370 vereignet Markgraf Otto dem von Klaus I.(Nr. 9) gestifteten neuen Hospital zu Stendal Renten aus Wartenberg.1375 besaß Klaus eine Rente von 9 Scheffeln Getreide, außerdemzusammen mit seinem Bruder Rule (Nr. 10) und mit Peter Günther9 Scheffel und 7 Scheffel Hafer und 6 Denare aus Wartenberg, während