2. Kapitel
Der Name des Geschlechts
Ein im Treppenhaus zu Schönhausen hängender Stammbaummit 130 Schilden trägt folgende Inschrift: „Obwohl das Geschlechtund die Familie v. Bismarck von vielen saeoulis bekannt gewesen,wie unter anderen Enzelius st — st 1583 — in seiner MärkischenChronika pax. 67 gedenket, daß sie im achten saaoulo von CaroloMagno in diesem Lande gebracht und dazumahl das Städtchen Bis-mark erbauet, daß sie vordem böhmische Herren gewesen, so findetinan doch entweder aus Säuinigkeit der Alten oder daß es in denKriegen verloren gegangen, keine Gewißheit, wie einer dem anderengefolget und wie die Familie fortgepflanzet. Ist man danhero genöthigt,Clausen den älteren, so in dem dreizehnten saeoulo gelebet, vor einenStammvater hierher zu setzen. Als die Franzosen nach der Schlachtbei Jena über die Elbe gelangt waren, haben sie auch in Schönhausengewütet und u. A. diesen Stammbaum mit Bajonettstichen stark be-schädigt."
Karl der Große verpflanzte nach alter Überlieferung eine Reiheedler Geschlechter aus dem Süden und Westen nach dem NordenDeutschlands: die Schulenburg aus Geldern, die Grafen von Pyrmontaus Frankreich, die Bredow aus Holland, die Schadewacht aus demElsaß, die Garsdau und Buch aus Nassau, die Bismarck aus Böhmen;
0 Nach den Banates Llaroüias Lranäsubur^ieas von Andreas Angelus 1880hat Kaiser Heinrich mit dem Zunamen anesxs 921 die Stadt Stendal angefangen zubauen und dieselbe mit vielen von Adel besetzt, unter ihnen die Schadewachten, Königs-marcken, Flaßnreyer, Nappowen, Hoppen, Specken, Buchen, Augrini, Kapellen, Kalben,Wißmarcken, Lüderitzen, Borstallen usw.