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5. Dcr Äitterbesip des Geschlechts 383
Teil von Chorow an Johann Ludwig v. Liebermann. Von dessen Erbenerkaufte ihn 6. Februar 1727 Hans Ewald v. Puttkamer und trat ihn14. Februar 1741 an den Major Gr. Adam Joachim 0. Podewils ab,der einen andern Teil des Gutes von der verwitweten MargareteDorothea v. Puttkamer 14. Mai 1725 erkauft hatte. In seiner Familievererbte sich das Gut. Zu Barzin gehört auch das Vorwerk Chomitzauf der Feldmark des Dorfes.
V ä t h e n.
Pfarrdorf mit 5362 Einwohnern, unter Patronat der Familiev. Bismarck auf Briest im Kreise Stendal. Schon im 11. Jahr-hundert besah das Kloster Korvey in Westfalen Einkünfte aus demOrte. 1232 schenkte der Gr. Siegfried von Veltheim und Osterburgseinen altväterlichen Besitz in Väthen dem Kloster Neuendorf. In derLehenrolle der Grafen von Schwerin 1296 wird dagegen das ganze Dorfals Besitz des Gr. Helmold von Schwerin aufgeführt, von welchem es derRitter Arnold Sack zu Lehen trug. Demselben gehörten 1375 15 Hufen,von denen zwei der plobnnns inne hatte. Das Dorf aber befand sich imBesitz von Klaus und Rule (Nr. 9 u. 10), Peter Günther undEghard Borst. Klaus hatte außer einem Anteil an fünf Stückenmit 14/.2 Quartalgeld, für sich allein sieben Stücke mit 1^ Quartal-geld inne. 28. März 1440 werden die Gebrüder Hans und Asche(Nr. 20 u. 21) nach dem Tode ihres Vaters mit 7 Viertel, 2 Scheffelnund 14 Hühnern in Betten belehnt. Ebenso empfangen sie 1472 eineRente von 5 Scheffeln und 7 Viertel Roggen, 14 Hühnern und 4 ScheffelnHafer in Betten. 6. November 1488 verkauft Henning mit Zu-stimmung seines Bruders Heyde (Nr. 33 u. 32) und seiner Vetternwiederkäuflich eine Rente aus Väthen an den Pfarrer des Großenheiligen Geistes zu Stendal, Kurt Kowlitz, welcher 28. Dezember 1493diesen Rentenbrief zu einer Brotstiftung an die Marienkirche zu Stendalabtritt. 8. Mai 1498 gehörten zu den Stücken, welche Anna, dieEhefrau des Asche (Nr. 21) zum Leibgedinge empfängt, auch31/2 Viert, 2 Scheffel Hafer und 6 ^ Hühner aus Väthen. DieRenten, welche Hans und Asche zu Lehen trugen, gingen1499 an die Familie Füge über, welche darauf einen Angefällsbrief