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Das Geschlecht von Bismarck
Entstehung
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3. Kapitel

Das Wappen des Geschlechts

Das Wappen des Geschlechts ist ein Kleeblatt. Dasselbe nimmtauf den Siegeln der Söhne von Klaus I. (Nr. 9) den Hauptplatzein. Auf späteren Siegeln, wie auch schon auf einem Siegel des ge-nannten Klaus, verschwindet das Blatt fast durch seine Kleinheit,während die aus den Winkeln des Blattes herauswnchsenden Blättervorherrschen. Auf neueren Siegeln, zumal auf denen der zwei Brüder-paare, welche 1555 und 1562 die Verträge wegen Burgstall mit dem Kur-prinzen Johann Georg abschlossen, tritt das Kleeblatt, welches offenbardie Substanz des Wappens bildete, mit den aus ihm herauswachsendenBlättern der guorous robur, welche als ueoiäeus zu betrachten sind,wieder mehr in einem entsprechenden Ebenmaß hervor. Daß dasKleeblatt als Hauptzeichen angesehen wurde, bezeugt ein Siegel vonGerhard oder Gercke (Nr. 15) an einer Urkunde von 1404 imRatsarchiv zu Stendal, welches drei (oben zwei, unten ein) Kleeblätter durch einen Balken getrennt ohne uoeiäons darstellt. Auf demgekrönten Helme finden sich schon die zwei Büffelhörner als Helm-schmuck. Ludolf I. (Nr. 31) führte einen Helm mit zwei Hirsch-stangen und bekundete damit vielleicht seine Vorliebe für das edleWaidwerk, indem er etwa auch wie später sein Neffe KlausIV. (Nr. 43)das Heidereiteramt verwaltete.

Auf dem Leichenstein des Wulff v. Borcke auf Labes in derKirche zu Daber, ff vor 9. September 1557, befindet sich das Wappenvon seiner Mutter, einer geborenen v. Bismarck, welche in der genealo-gischen Stammreihe der Familie fehlt (vermählt an Brant v. Borcke);dasselbe zeigt eine mit drei Blättern besteckte Kugel, während der un-