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Das Geschlecht von Bismarck
Entstehung
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und daß er wegen starker Vermehrung der Familie mit seinen Vetterngenötigt sei, eine neue Wohnung zu errichten. Das Schloß in seiner-jetzigen Gestalt mit einein Stockwerk über dem Erdgeschoß ist in seinemAusbau auf August II. zurückzuführen und wurde 1730 vollendet.

In seinem Testamente berechnete August II. den Wert von Schön-hausen aus 88 223 Tlr. Er teilte das Gut Schönhausen und Fischbeck mitdem Vorwerk vor der Heide in zwei Erbportionen, die eine mit dem vonihm bewohnten Hofe, die andere mit dem 1721 angekauften Hofe. Dadie Gebäude des letzteren von geringerem Werte waren, so sollte dieandere Kabel durch Zuzahlung von seiten des Inhabers der erstenKabel dieser adäquat gemacht werden. Der Teich auf der Marsch, derHopfengarten und der Garten an der Schäferei wurden der zweitenKabel beigelegt. Schönhausen I schätzte er auf 48 980 Hz Tlr. undSchönhausen II auf 39 332 Hz Tlr. Nach den Bestimmungen desVaters losten seine drei jüngeren Söhne uin diese Erbportionen.Anteil I fiel dem Domherrn Georg Friedrich (Nr. 149) zu,Anteil 11 an seinen jüngeren Bruder Alexander Wilhelm(Nr. 154). Beide Brüder blieben in gemeinschaftlichein Besitz. Darumwurde nach Georg Friedrichs kinderlosem Tode Schönhansennoch einmal in zwei Kabeln, geteilt und zunächst darüber das Losgeworfen, welche Kabel als die Hinterlassenschaft des Verstorbenen zubetrachten sei. Diese Kabel wurde dann wieder in zwei Hälften geteilt.Alexander Wilhelm erhielt Schönhausen II und die erste Hälftevon Schönhausen 1, die Söhne des August Friedrich (Nr. 147),nämlich der Großvater des Fürsten mit seinen Brüdern, die zweiteHälfte von Schönhausen I.

Nach Alexander Wilhelms Tode übernahm der jüngereSohn Georg Friedrich Wilhelm (Nr. 218) die Güter desVaters und vererbte sie 1800 an seinen älteren Bruder August(Nr. 216). Von ihm übernahm sie 1812 sein Sohn Friedrich(Nr. 273) unter Abfindung seiner Geschwister und verkaufte 9. Juni 1830,da sie in den unglücklichen Kriegszeiten mit Schulden belastet waren,Schönhausen II und den ersten Anteil von Schönhausen I an denJustizrat Georg Wilhelm Herzbruch zu Burg, welcher sie an denStadtrat Gärtner zu Magdeburg veräußerte. Der Fürst hätte gern