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Das Geschlecht von Bismarck
Entstehung
Seite
356
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deren Anteil an Burgstall. ölachdem das Domkapitel zu Havelberg (aufdas Gesuch des Kurprinzen 16 . März 1563 ) 12 . April 1563 zu solcherPermutation seine Genehmigung erteilt hatte, belehnte der Kurprinzin Vormundschaft und Administration seines Sohnes Joachim Friedrichs,des postulierten Bischofs zu Havelberg, die beiden Gebrüder zu Letz-lingen 13 . April 1563 , indem er ihnen „wegen Abtretung ihres halbenTeils an dem Hause und Gute Borchstall Inhalts einer beständigenPermutation zu den Dörfern Vethen, Lutten, Schwarzlosen, Bundtfeldeund Doblin auch den Feldmarken Brist und Ostermarke, samt der Ge-rechtigkeit, so ihre Vettern H einrich und Friedrich (Nr. 54 u. 56 ),Gebrüder, die Bißmarck, neben ihnen gehabt, mit Bewilligung desDomkapitels der Kirche zu Havelberg auch das Amt Schönhausen mit denDörfern Schönhausen und Fischbeck, der 'Feldmark Gartzow — außer-halb was den Bauern, welche zuvor den halben Teil daran gehabt,vermöge eines ausgerichteten Vertrages als der vierte Teil der aus-geschalmeten Holzung und ihrer Wiesen zusteht — samt aller Zu-gehörung zu gnädiger Wiedererstattung erblich übergab und sie in diePossession desselben, als es bisher» das Kurhaus Brandenburg inZeit der Verwaltung und Jnnehabung des Stiftes Havelberg gebraucht,einsetzte, ihnen und ihren männlichen Leibes Lehenserben und nachderen tödlichen Abgang auch ihren Vettern H e inri ch und Friedrich,Gebrüdern, den Bißmarcken, zu rechtem Mannlehne und gesamterHand, nachdem sie mit ihren Vettern an den Wiederstattgütern ihresTheils wegen Verlassung des Hauses Borchstall als an der Propstei zuErevissen Dörfern auch anderen dazu geschlagenen Gütern als demDorfe Gresenitz versammelt und beließen worden, und sollen sie demKurfürstlichen Hause weiter nicht, denn sie vom Haus Borchstall derKur Brandenburg bisher Folge und Roßdienste geleistet, nachmalen zuleisten schuldig sein, doch aber, daß sie dem Erzstift Magdeburg fin-den Kurprinzen die gebührlichen Roßdienste vermöge der Abrede auchhinfüro leisten".

Schönhausen, obwohl rechts der Elbe gelegen, wurde zur Altmarkgerechnet. Auf diese Zugehörigkeit hat der Fürst Bismarck hohenWert gelegt. Bei einer Durchfahrt durch Stendal 12 . Juli 1894 er-klärte er in einer Ansprache an die Bewohner der Stadt: „Von diesem