5. Der Gülerbesitz des Geschlechts
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flachen Lande hier, von der altmärkischen Heimat, die ja auch die meinigeist, ist die Kraft und der Anstoß zur Bildung des brandeuburgischen Staatesund Preußens und schließlich die Wiedergeburt des Reiches ausgegangen/'Seine Zugehörigkeit zur Altmark brachte er aber auch 81. Februar 1851im preußischen Herrenhause zun: Ausdruck: „Niemand weiß genauerals Seine Majestät der König, daß er nicht nur keinen treueren, sondernauch keinen untertänigeren Diener haben kann als mich, nicht bloß inmeiner Eigenschaft als Beamter, Staats- und Reichsbeamter, sondernauch von Geburt ab in meiner Eigenschaft als brandeuburgischer Basallund obendrein Altmärker."
Die von den beiden Gebrüdern Iobst und Georg errichteten Ge-bäude, ebenso wie das Hauptmannshaus, sind unter den Stürmen des30jährigen.Krieges zugrunde gegangen. Nur ein merkwürdiger birnen-förmiger Küchenschornstein mit einein Steine, welcher die Inschrift/V. 1 ). 1563 trägt, hat den Wechsel der Zeiten überstanden. Es sollim damaligen Hause nach der Küche gerochen haben. Da erbautendenn die beiden Gebrüder gleich im ersten Jahre des Besitzes zurSchaffung eines Lustabzuges den wundersam gestalteten Schornstein.
Unter den Drangsalen des großen Krieges hatte die Altmarkebenso wie das rechts der Elbe gelegene Schönhausen schwer zu leiden.80. Februar 1626 erschien in der bisher vom Kriege verschonten Gegendder General Fuchs mit seinen Reitern vor Tangermünde, zog sich, vonden Kaiserlichen vertrieben, zunächst auf das jenseitige Ufer zurück undrückte dann wieder, als jene aus der Gegend wichen, in die Stadt ein.18 Wochen weilte er in Schönhausens unmittelbarer Nähe, bis er29. Juni 1626 auf einer über den Strom geschlagenen Schiffbrückeseine Truppen über die Elbe und dann nach Werben führte, wo dasnahegelegene Schönhausen schwere Lasten zu ertragen hatte. Auchwährend des Herbstes 1626 und in der ersten Hälfte 1627 wurde derOrt mit starken Einquartierungen und schweren Kontributionen belegt.In dieser Zeit suchte Valentins (Nr. 82) Witwe zu ihrer und der IhrigenSicherheit „ferne Städte" auf. 2. Juni und 3. Juli 1631 führte GustavAdolf seine Armee teils durch eine Furt, teils auf einer Schiffbrückeüber die Elbe und besetzte Tnngermünde, bis er sein Hauptquartiernach Werben verlegte. Auf die Nachricht von der Ankunft des Schweden