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Das Geschlecht von Bismarck
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5. Der Güterbesij; des Geschlechts

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werden die v. d. Schulenburg mit dem Schulzenhof, Acker, Wiesen, einemKossatenhof und dem Fleischzehnt im Czobell belehnt. Der Kurfürst und derErzbischof stießen also im Orte als Lehensherren zusammen. — Als 1691Kehnert von Angern abgetreten wurde, wurde Kobbel zu Kehnert gelegt,kam an die Erbtochter Gräfin Karoline v. d. Schulenburg, vermähltan den Fürsten Hatzfeld, und wurde von ihr an den Rentier Schumannverkauft. Der jetzige Besitzer von Kehnert mit Zubehör ist der LandratSchäper zu Nordhausen.

K ö n n i g d e.

Pfarrdorf mit 299 Einwohnern im Kreise Stendal. 20. Juni 1370»ereignet der Markgraf Otto dem von Klaus I. (Nr. 9) gestiftetenneuen Hospital zu Stendal zu dessen Ausstattung Renten aus Könnigde,welche wohl im Besitz des Klaus sich befunden hatten. Die Lehen-güter der alten Familie v. Könnigde gingen an die v. Burgsdorff über.Im Mittelalter hatten die St. Jakobikirche und die Hospitäler St. Elisa-beth und St. Gertrud zu Stendal Einkünfte aus dem Orte. Das Ritter-gut und das seit alter Zeit den v. Bartensleben gehörige Dorf, welchesvon diesen der Universität Frankfurt abgetreten worden war, kaufteJoachim Hennigs v. Treffenfeld, dessen Leiche in der dortigen Kirche ruht.

K ö r b e l i tz.

Pfarrdorf mit 730 Einwohnern im ersten Jerichowschen Kreise.28. August 1489 wird Günther (Nr. 38) mit seinen Brüdern nach desVaters Tode vom Erzbischof von Magdeburg mit einein halben MispelKornaus dem Orte belehnt. Spätere Lehenbriefe: 23. Januar 1640,23. Januar 1650, 21. Januar 1657. Im Lehenbrief 9. Mai 1684werden 13 Scheffel zu Körbelitz aufgeführt.

Köpenick.

Stadt mit 17 387 Einwohnern im Kreise Teltow. Copenie d. h.Jnselort. Jaczo, ein Schwestersohn des zur christlichen Religion über-getretenen wendischen Fürsten Pribislaw, soll hier gewohnt haben. DerOrt war ein Streitpunkt in den Kämpfen der Markgrafen Johann undOtto mit dem Markgrafen Heinrich von Sachsen. Jene blieben aber