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Or. Gg. Schmidt, Das Geschlecht von Bismarck
im Besitz. 13. Januar 1371 verpfändete der Markgraf Köpenickmit andern Schlössern an Klaus I. (Nr. 9) und seinen SohnRulo (Nr. 17). Kaiser Karl IV., der es, nachdem er in den Besitzder Mark getreten war, 1375 eingelöst hatte, gab es 1377 mit andernSchlössern einem gewissen Frank oder Franzke. Der folgende Mark-graf Siegismund verpfändete es nach der Wiedereinlösung an dieGebrüder Hans und Ulrich v. Biberstein, Herren zu Sorau, welche es1387 dem Rate zu Berlin für 520 Schock böhm. Groschen zum Pfand-besitz abtraten. Der Rat überwies es dem Ritter Heinrich v. Reichen-bach auf Schulzendorf gegen einen von ihm mit 20 Rittern Unter-zeichneten Schuldschein. Dieser gab aber 14. April 1394 den Zins vomMüggelsee und die Urbede von Köpenick zurück und behielt nur dasSchloß mit Hebungen aus einigen Dörfern. Der Rat besaß dasSchloß während der Fehden mit den v. Quitzow, bis diese sich 1407seiner mit Gewalt bemächtigten, so daß er nur mit Mühewieder in seinen Besitz gelangte. Aber nach fünf Jahren brachtees der Burggraf Friedrich in die landesherrliche Gewalt. Erverlieh es 11. November 1413 für 600 Schock Groschen demRitter Werner v. Holtzendorff zum Pfandbesitz. 1416 erhielt es Ottov. Lossow mit seinen Erben und 1416 und 1426 Hans v. Uchtenhagenfür 600 Schock böhm. Groschen vom Markgrafen Johann. Späterwurde es „amtmannsweise" 1457 an den kurfürstlichen Rat HenningSchowenholtz, 1482 an Hans Spiegel, dann an den kurfürstlichenRat Georg v. Flanß überlassen. Der Große Kurfürst schenkte 1677das Schloß dem Kurprinzen Friedrich, der es abtragen und 1681 inseiner jetzigen Gestalt neu aufbauen ließ.
Kose
im Kreise Stolp ein in Mickrow eingepfarrtes Dorf. Das Allodial-gut gehört zu Kosemühl und hat mit ihm die gleichen Schicksalegeteilt.
K o s e m ü h l.
Dorf mit Rittersitz und 205 Einwohnern mit einer zu demMickrowschen Kirchspiel gehörigen Kapelle im Kreise Stolp. Der Geh.