5. Der Güterbesitz des Geschlechts
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hatte. 1447 wurden die Gebrüder d. Alvensleben mit vier Höfen zuVischeribbe ohne den Zusatz „wüst" belehnt. Später, 1472, kam dieFeldmark an das Gut Köckte. 27. Mai 1552 in den Streitigkeitender v. Bismarck mit dem Markgrafen Johann Georg heißt es, daßjene auf die Feldmark Ansprüche erheben, zu welcher auch die Feld-marken Briest und Ostermark gehörten.
F l e s s a u.
Pfarrdorf mit 319 Einwohnern im Kreise Osterburg, gehörte in ältesterZeit dem Hochstift Havelberg; die 1230 erbaute St. Petrikirche wurdevon dem Bischof Wilhelm von Havelberg geweiht. Rulo II. (Nr. 10) besaßHebungen aus dem Orte. 1446 belehnte der Kurfürst Friedrich II. denRitter Matthias v. Jagow mit dem Angefälle von Lehngütern inFlessau. Im 16. und 17. Jahrhundert hatten die v. Wittstruck undv. Zesterfleth hier Besitz, im 17. Jahrhundert auch die v. Grave, späterdie v. Lüderitz. Das ehemalige Rittergut ist parzelliert.
Giesenslage.
Kirchdorf mit 120 Einwohnern, Filial von Berge im Kreise Osterburg.Die v. Wultzke besaßen hier einen Hof, der hohe Hof dagegen in Ober-giesenslage gehörte den v. Krusemark, und das Amt Tangermündebesaß das Bedegeld und Bedekorn. Unter den zu Krevese gehörigenStücken wird 3. März 1684 ein Ackerhof in Giesenslage in der Wischegelegen mit der Bemerkung genannt: an den General v. Kannenbergerblich verkauft. Derselbe erwarb Güter und Einkünfte im Orte 1650,von den v. Bismarck 1658, von den v. Jagow 1659 und von denv. Krusemark 1661.
Gladigau.
Pfarrort mit 351 Einwohnern im Kreise Osterburg. 1345 verkaufteeine ritterliche Familie v. Gladigau ihren Besitz dem Propst desKlosters Krevese, und in demselben Jahre erhielt das Kloster hierBesitz durch den Markgrafen Ludwig. Zu den Dörfern, welche dieGebrüder Heinrich und Friedrich (Nr. 54 u. 56) 16. Dezember