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Das Geschlecht von Bismarck
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Or. Gfl. Schmidt, Das Geschlecht van Bismarck

1562 für ihren Anteil an Burgstall mit Krevese empfingen, gehörteauch Gladigau; auch 8. März 1684 wird es als Zubehör zu Krevesegenannt.

Gohr e.

Pfarrort mit 220 Einwohnern im Kreise Stendal. Rulo II. (Nr. 10)hatte mit Peter Günther gemeinsam Hebungen aus Gor im Besitz.28. März 1440 werden die Gebrüder Hans und Asche (Nr. 20 n. 21)nach dem Tode ihres Vaters mit einem halben Stück, sowie drei Scheffelnund */z Scheffel Weizen zu Gore belehnt. Im Lehenbrief für dieselben1472 werden 4 Scheffel Roggen, 4 Scheffel Gerste und 2'/g ScheffelWeizen aufgeführt. Diese Stücke kamen 1499 an die Füge infolgeeines darauf empfangenen Angefälle. Renten aus dem Orte gehörtenauch zu den sog. Grieperschen Gütern, mit welchen 1571 Levinv. d. Schulenburg belehnt wurde, nachdem er 12. November 1563darauf ein Angefälle erhalten hatte. 1620 befanden sich die v. Klödenim Besitz des Rittersitzes. Allerlei Renten erwarb erblich Christoph(Nr. 78) 23. Mai 1644 von Gertt v. Runstedt. Albert (Nr. 290)erkaufte das Rittergut und veräußerte es vorteilhaft.

G r ä v e n i tz.

Kirchdorf mit 138 Einwohnern, Filial von Ballerstedt, ist derStammsitz der Familie v. Grävenitz. Rulo II. (Nr. 10) hatteHebungen aus Grevenitz im Besitz. Aber 28. Oktober 1506 erhieltFritz v. d. Schulenburg infolge eines Tausches drei Mispel und sechsScheffel Roggen und zwei Mispel und acht Scheffel Gerstenpachtaus vier Höfen vom Kurfürsten verschrieben. Als die GebrüderHeinrich und Friedrich (Nr. 54 u. 56) 16. Dezember 1562dem Markgrafen Johann Georg ihren Anteil an Burgstall abtraten,erhielten sie mit Krevese auch das Dorf Grävenitz, sobald die Nonnenzu Kloster Neuendorf, welches im Mittelalter sich im Besitz des Ortesbefand, ausgestorben sein würden. Jedoch sollten sie schon vor demTode der noch lebenden Nonnen das Dorf mit allerlei darauf-stehenden Pächten aus verschiedenen Ortschaften bekommen. GewisseRenten aus dem Orte gehörten zu den sog. Grieperschen Gütern,