5. Der Güterbesitz des Geschlechts
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v. Bismarck, welche sich noch heute im Besitz befindet, denn 8. März1344 erhielt KlausI. (Nr. 9) mit seinen drei Brüdern vom MarkgrafLudwig allerlei Renten aus Dobelin, 6 Scheffel und 5 ooliäi branden-burgischer Denare, sowie einen Anteil am Orte mit obersten und niederstenGerichten mit allen Zugehörungen verliehen. 1375 hatte Doblin14 Höfe. Dieselben „mit dem obersten Gericht und dem Dienst imganzen Orte, auch sieben Stucke weniger 2^ solickos," ebenso wie dasneue Hospital vor Stendal gehörten dem Klaus. Vier freie Stückehatte dieser dem Präfektus (von Stendal) abgetreten. — 21. Januar 1427verkauft Rule IV. (Nr. 34) auf Burgstall wiederkäuflich Hebungen ausDoblyn dem Priester Johann Röxe. 29. Februar 1440 erhält HansSchmechten vom Markgrafen Friedrich die diesem durch den Tod desHeinrich (Nr. 23) angefallenen Lehen zu Döbbelin erneuert. 2. Fe-bruar 1455 verkauft L u d o l f I. (Nr. 31) mit seinen zwei Brüdern andie Vikarien der Liebfrauenkirche zu Stendal 14 Scheffel Hartkornjährlicher Rente für 10 Mk. Pfennige stendalschen Silbers, und 1476gehörten zu den Stücken im Besitz des Matthias (Nr. 24), aufwelche Albert v. Klitzing ein Angefälle empfing, 12 Scheffel Roggenund 6 Scheffel Gerste aus dem Orte. 23. Mai 1644 wirdChristoph (Nr. 78) mit einem Stückgut zu Döbbelin belehnt, welcheser mit einein Kossäten und mit Renten zu Gohre von Gertt v. Run-stedt erblich an sich gebracht hat, wie den Rittersitz Henning v. Run-stedt besessen hatte. Im 30jährigen Kriege hatte der Ort schwer zuleiden, z. B. heißt es am 16. Oktober 1645, er sei im vorigen Jahrevon den Gallasschen so verdorben worden, daß daselbst nichts vonKorn oder Getreide geblieben. 3. März 1684 überlassen die v. Bis-marck eine Rente aus Stegelitz an die v. Borstell und erhalten dafür vondiesen eine Rente von 21 Scheffel Roggen, 6 Scheffel Gerste, 15 ScheffelHafer und 7 Schilling 9 Pfennige Geldes aus dem Schulzengerichtzu Döbbelin, und 22. Oktober 1703 treten Christoph undAndreas Achaz (Nr. 120 u. 121) allerlei Ansprüche, welchesie infolge eines an Busso v. Alvensleben gegebenen Darlehensvon 2000 Tlrn. an Bockeln, Möllendorf und Packebusch haben,an Hans Georg v. d. Schulenburg gegen Renten aus Döbbelin ab.Auch im Jahre 1806 wurde Döbbelin schwer unter der Einquartierung
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