5. Der Güterbesitz des Geschlechts
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welche die Bewohner von Buchholtz dafür zu zahlen hatten, daß siedas zu ihrem Gebrauch nötige Holz bezogen. Über diese Holz-pfennige wurde 3. Mai 1409 ein Streit zwischen der Familie v. B i s-m arck auf Burgstall und dem Domkapitel zu Stendal dahin beigelegt,daß jene als Ersatz für die von ihnen dem Domstift zugefügten Schädendarauf verzichteten. Der Markgraf Jobst überwies die Abgabe demDomstift. Dagegen werden in demselben Jahre die Gebrüder Klausund Henning (Nr. 28 u. 29) mit 15 Mark Geldes brandenburgischenSilbers von den Holzpfennigen belehnt, welche die Domherrn zu Stendalin Buchholtz besitzen. 16. Dezember 1562 werden Pachte zu Buchholtzals zu Grävenitz gehörig aufgeführt, als die Gebrüder Heinrich undFriedrich (Nr. 54 u. 56) Krevese erhalten.
Burg.
Stadt mit 23 750 Einwohnern im ersten Jerichowschen Kreise.28. August 1489 wird Günther (Nr. 38) mit seinen Brüdern nach desVaters Tode mit dem Rechte belehnt, von den Fleischern zu Burg (vonden Schrannen) von jedem Messer zwei Pfennige zu erheben. SpätereLehenbriefe: 23. Januar 1640 und 21. Januar 1657. Als 16. Dezember1562 Heinrich und Friedrich (Nr. 54 u. 56) mit ihrem Anteilan Burgstall allerlei Stücke zu Mixdorf usw. an den MarkgrafenJohann Georg abtreten, bleiben davon ihre sonstigen magdeburgischenLehen zu Burg ausgeschlossen.
B u r g st a l l.
Pfarrort mit 912 Einwohnern im Kreise Wolmirstedt. Der Namebezeugt nach Grimm etwas bei einer Burg Gelegenes, zu ihr Gehöriges,einen Burghügel, auch die Burg selbst, vielleicht ursprünglich den Stallzum Einstellen vom Viehe der Burg. Ähnlich ist der Name Börstel.Auch an diesem Orte soll nach Enzelt und nach Beckmann ein — an-geblich den v. Rozetz gehöriges — Schloß gestanden haben. Der AbteiCorvey wurde unter Schenkungen 916—940 auch Burstalli nachv. Ledebur das magdeburgische Burgstall von einem Grafen Otto über-geben. — Auch das Güterverzeichnis von Corvey aus der Zeit von