!>. Der Gütcrbesip des Geschlechts
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und ö-'i Roggen, 8 Scheffeln und 10 Viert Gerste, 6'/^ Schillingen,47^/2 Denaren und 14 Hühnern. Diese Stücke kamen 1499 an die Füge,welche darauf die Anwartschaft erhalten hatten, nachdem 8. Mai 1498noch Asches Ehefrau ein Stück und ein halbes Viert als Leibgedingeempfangen hatte. 1476 gehörten zu den Stücken im Besitz desMatthias (Nr. 24), auf welche Albrecht v. Klitzing die Anwart-schaft erhielt, 4 Scheffel Roggen, 4 Scheffel Gerste, 8 Scheffel Hafer,Zr/z Schilling und 5 Vierdung Pfennige. 6. November 1488 verkaufteHenning II. (Nr. 33) unter Zustimmung seines Bruders Heyde undseiner Vettern wiederkäuflich eine Rente an den Pfarrer des HeiligenGeistes zu Stendal, welcher 28. Dezember 1493 den Rentenbrief derMarienkirche zu Stendal zu einer Brotstiftung vermachte. 19. April 1706erkaufte August II. (Nr. 134) vom Rittmeister v. Grumbkow Ueng-lingen, Schönebeck und Bindfelde. Offenbar gab es zwei Anteile inBindfelde. Der eine in v. Grumbkowschen Händen, der andere im Be-sitz des Georg Friedrich (Nr. 168), von welchem ihn mit demAnteil an Fischbeck August II. 5. April 1730 für 6260 Tlr. er-kaufte. Dieser Anteil war stets in den Händen der Familie geblieben;Bindfelde wurde mit Uenglingen zusammengelegt und teilte dessenSchicksal. Am 25. Oktober 1806 fand bei dem Dorfe ein Gefecht zwischendem preußischen Korps des Herzogs von Weimar und französischenTruppen vom Korps des Marschalls Soult statt. Das VorwerkCharlottenhof ist im Anfang des vorigen Jahrhunderts von KarlLudolf (Nr. 151) angelegt und nach seiner Gemahlin genannt.
Birkholz (mit Vorwerk Sophieuhof).
Kirchdorf mit 564 Einwohnern, Filial von Väthen, Stammsitzder gleichnamigen adligen Familie, war 1345 im Besitz der v. Byern,dann der v. Lüderitz, darauf der v. d. Schulenburg-Angern. Henningv. d. Schulenburg verpfändete es 1623 für 5000 Tlr. an den branden-burgischen Hofrentmeister Johann Warnecke. Dessen Erben erkauften1649 das Gut, da ihnen die Pfandsumme nicht zurückerstattet wordenwar. 1739 erwarb es Levin Friedrich II. (Nr. 142), dessenEnkel Achaz (Nr. 223) es 1812 veräußerte, nachdem er mit seinenVettern, dem Domherrn v. Bismarck auf Welle (Nr. 224) und dem