292 Dr. Gc,. Schmidt, Das Geschlecht van Bismarck
Belkau.
Pfarrort mit 575 Einwohnern im Kreise Stendal. 1238 gehörteBerquide dem St. Ludgerikloster in Helmstedt, von welchem es derGr. Siegfried von Osterburg zu Lehen hatte. 1375 bezog GerckeBismarck (Nr. 15) eine Geldrente aus Belkove. 1598 waren diev. Gartow damit belehnt. Außerdem bezogen im Mittelalter der Dom,die Marienkirche und die Jakobikirche Einkünfte aus dein Orte.
B i e s e w e d e,
wohl Wüstung im Kreise Stendal. Klaus I. (Nr. 9) schenkt 16. August1344 dem St. Nikolaistift zu Stendal acht Hufen zu Biesewede.
B i l l b e r g e.
Kirchdorf und Rittergut mit 50 Einwohnern, Filial von Staffeldeim Kreise Stendal. 1444 wird Billeberge als Dorf bezeichnet. Rentenaus dem Orte gehörten zu den sogenannten Grieperschen Gütern, aufwelche Levin v. d. Schulenburg 12. November 1563 ein Angefälleempfangen hatte. Er wurde 1571 damit belehnt. 1585 erhielt Jobst 1.(Nr. 49) Billberge von den v. Lüderitz verschrieben. Zu Ende des17. und 18. Jahrhunderts gehörte der Ort den v. Chewalkowski, derenLehengüter an die v. Münchow kamen.
B i n d f e l d e.
Kirchdorf mit Vorwerk Charlottenhof mit 279 Einwohnern, Filialvon Staffelde im Kreise Stendal, 1212 Buntveld, 1247 Bentvelde.Im 13. Jahrhundert wird eine ritterliche Familie v. Bündfelde ge-nannt. Schon zu Rules I. (Nr. 6) Zeiten hatte die Familie Grund-besitz am Orte. 14. September 1430 verkaufte Rulo IV. (Nr. 34)an Dreves Buchholtz eine Rente, bestehend aus sieben Scheffel Roggenweniger ein Viert und aus 17 Scheffeln und einem Viert Gerste.28. März 1440 werden die Gebrüder Hans und Asche (Nr. 20und 21) nach dem Tode ihres Vaters mit zwei Stücken und einemViert belehnt, und 1472 empfangen dieselben eine Rente bestehend in19 Scheffeln und Hafer, 2 Scheffeln und Weizen, 5 Scheffeln