5. Der Güterbesitz des Geschlechts Zgl
B e l k a u.
Kirchdorf mit 180 Einwohnern, Filial von Schinne im KreiseStendal. 1376 Belkou, 1400 Belkow, 1430 Bellecow gehörte seit1360 dem Rate zu Stendal, welcher 1599 auch den Ritterhof derv. Belkow, die hier ihren Stammsitz hatten, erwarb. Im Mittelalterbezogen auch die St. Marien- und St. Jakobikirche in Stendal undspäter das kurfürstliche Amt Tangermünde Einkünfte aus dem Orte.147 6 gehörten zu den Stücken im Besitz des Matthias (Nr. 24), aufwelche Albert v. Klitzing ein Angefälle empfing, 12 Scheffel Roggen und18 Scheffel Gerste aus Belkow. Pächte aus dem Orte, als zu Grävenitzgehörig, werden 16. Dezember 1562 aufgeführt, als die GebrüderHeinrich und Friedrich für ihren Anteil an Burgstall Kreveseempfingen.
B e l l i n g e n.
Pfarrdorf mit 852 Einwohnern im Kreise Stendal. 1121 wirdder Ort als Ballige im Güterverzeichnis des Klosters Schöningenerwähnt. 1160 hatte das St. Ludgerikloster in Helmstedt Besitzungenin Belingke. Zu den Orten, welche 1238 der Gr. Siegfried v. Velt-heim und Ofterburg dem Abt von Helmstedt und Verden resignierte,gehörte auch Besitz in Bellingen. Im 13. Jahrhundert wird eineritterliche Familie v. Bellingen genannt; später gehörte der Ort zurVogtei Meßdorf im Besitz der v. Bartensleben, von denen er an diev. d. Schulenburg kam. 2. März 1525 treten die Gebrüder undVettern v. Bismarck für gewisse bei Burgstall gelegene Grundstückeden v. Lüderitz eine Rente von drei Mispel Korn aus Klein-Schwarz-losen, Stegelitz, Bellingen und Mittelvorde ab. — 9. September 1681verkaufte Ludolf zwölf Scheffel Roggen und sechs Scheffel Gerstejährlicher Pacht aus einem Bauernhof zu Bellingen wiederkäuflich anden Heidereuter Michael Thiele.
B e r g z o w.
Pfarrdorf und Dominium mit 1164 Einwohnern im 2. Jerichow-schen Kreise befand sich 1375 im Besitz von Klaus I. (Nr. 9).