4. Die Geilcaivqie de-- Geschlechts
Vaterlandes und den treuen Hüter der B i § m a r ck s ch e n Traditionen,der wie kein anderer in die für unser Vaterland so segensreiche Politikseines unvergeßlichen Vaters eingeweiht war."
Gemahlin: zu Wien 21. Juni 1892 Gräfin MargueriteMalwine Hoyos, T. des Gr. Georg und der Alice Whitehead ausEngland, geb. zu Fiume 20. September 1871.
Kinder: 1. Gräfin Hanna (Nr. 480), 2. Gräfin Gödela(Nr. 481), 3. Fürst Otto (Nr. 482), 4. Gr. Gottfried (Nr. 483),3. Gr. Albrecht (Nr. 484).
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Gr. Wilhelm Otto Albrecht v. Bismarck-Schönhausen, S.des Fürsten Otto (Nr. 314) und der Johanna v. Puttkamer, geb. zuFrankfurt a. IN. 1 . August 1852 — mit dem Glockenschlag 12 ge-boren, gab das Kind dem Vater Anlaß zu der Scherzfrage an Leopoldv. Gerlach, ob der 1. oder 2. August der Geburtstag sei. Gefeiertwurde der erste, »veil, wie Gr. Wilhelm einmal sagte, man immer denersten lieber als den zweiten hat —, gest. zu Varzin 30. Mai 1901,Fideikommißherr auf Varzin, Erbobersägermeister iin Herzogtum Pommern,vr. sur. Kou. o., Kgl. preußischer Oberpräsident der Provinz Ostpreußenund Major ä In suite der Armee. Aus der Frankfurter Zeit ist nurbekannt, daß das Kind zart und viel kränklich, insbesondere schon infrüher Jugend von Rheumatismus geplagt war. Die in Petersburgbegonnene und im Grauen Kloster zu Berlin, wo er mit IO'/, Jahrendas Abiturientenexamen bestand, vollendete Schulbildung wurde dieGrundlage des Mannes. Mit seinem Petersburger, dann BerlinerHauslehrer blieb er in persönlicher Freundschaft verbunden. Die Zeitdes Bonner Studiums hat keine starken Spuren in seine Persönlichkeiteingedrückt. Den Borussenstürmer setzte er auch später gern auf dasHaupt und beteiligte sich an den großen Alten Herren-Kommersen inKönigsberg. An dem Feldzug von 1870 nahm er mit seineinälteren Bruder in der Front beim 1. Gardedragonerregiment, zuletztals Ordonnanzoffizier des Generals v. Manteuffel bei dem Ober-kommando der Ersten und der Südarmee teil. „Wird einervon Euch beiden blessiert," diese Weisung erhielt „der geliebte JungeBill" unterin 6. August von seinem Vater, „so telegraphiert mir nach