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Di-. Gg. Schmidt, Das Geschlecht iion Bismarck
Adjutanten ernannt. In schnellem Avancement wurde er 1854 Major,1856 Kommandeur der Leibgendarmerie, 1857 Oberstleutnant, 1858Kommandeur des Gardehusarenregiments und 1859 Oberst. In derZeit von 1853—1859 befand er sich in nächster Nähe des Königs. Erhing an ihm init einem Herzen voll innigster Hochachtung und Verehrung,voll dankbarer, tiefer Liebe bis zum letzten Atemzug. 1861 als Komman-deur der 5. Kavalleriebrigade unter Belastung als Flügeladjutant nachFrankfurt a. O. versetzt und 1864 zum Generalmajor befördert, nahm erals solcher am Feldzug gegen Österreich 1866 im Stabe des General-kommandos des Kavalleriekorps der Ersten Armee teil. Er nahm teil anden Gefechten von Liebenau, Münchengrätz, Gitschin und stand in derSchlacht von Königgrätz auf einem sehr harten Posten. Zur Deckung deslinken Flügels der Ersten Armee kommandiert, hatte er bis zur Ankunftdes Kronprinzen alle Stürme der feindlichen Kolonnen mit zu bestehen,die sich gegen das Zentrum der preußischen Aufstellung richteten. Nachseinen eigenen Erzählungen stand er mit seiner Brigade im heftigstenGranatfeuer und hatte bis in den Nachmittag des Kampftages hineindas schwer drückende Gefühl einer verlorenen Schlacht. Erst am Spät-nachmittag kam eine befreiende Bewegung in die kämpfenden Massen.In kühnem Ritt umzingelte er mit seinen Reitern das Dorf Horenoves.Der Rote Adlerorden 2. Klasse mit Eichenlaub und Schwertern warder königliche Lohn und Dank für sein Ausharren in schwerer Stunde.Nach dem Friedensschluss wurde er 17. September 1866 zum Komman-danten von Hannover ernannt. In dieser bei der großen Erregung derGemüter ungemein schwierigen Stellung handelte es sich um eine großeMilde und Versöhnlichkeit, um die schroff zutage tretenden Gegen-sätze zu überbrücken und den Sturm der Bewegung erregter Geister zubannen. Er unterzog sich mit Milde und Festigkeit der schwierigenAufgabe; ein dankbares Andenken folgte ihm nach. In Hannoverwurde er noch k866 zum Generalleutnant befördert. 1868 zumKommandanten von Berlin und zugleich zum Chef der Landgendarmerieberufen, verblieb er in solcher Stellung bis zur Mitte August 1870.Nach den ersten glücklich gegen Frankreich geschlagene» Schlachten über-nahm er das Generalgouvernement im Elsaß und in Lothringen mitdem Wohnsitz zuerst in Hagenau, später in Straßburg, mit seinem