4. Die Gciienlvgie des Geschlechts
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Alexandra v. Th ü neu, T. des Hermann ans Amalienhof und derBertha v. Buttel, geb. zu Nmalienhof 18. Oktober 1860.
Kinder: 1. Armin (Nr. 466), 2. Gertraude (Nr. 467).
480.
E r n st Zldalbert Leopold Ferdinand, S. des Julius (Nr. 295)und der Klara Hehne, geb. zu Freiburg 20. Februar 1859, gest. da-selbst 2. August 1859.
481.
Gr. Friedrich Karl Ernst Philipp Alexander v. Bismarck-Bohlen,S. von Gr. Theodor (Nr. 305) und der Gräfin Karoliue v. Bohlen,geb. zu Karlsburg 25. Juni 1818, gest. daselbst 9. Mai 1894. Er ver-lebte seine Kindheit in Stralsund, wo sein Bater in Garnison stand,und empfing dort den ersten Unterricht, bis er mit den Eltern nachdem Tode seines mütterlichen Großvaters nach Karlsburg übersiedelte.Bon Jugend ans zum Soldaten bestimmt, bezog er das Kadettenkorpsin Berlin, wo er den Grund zu seinem militärischen Wissen und zurKunst des Reitens legte. 1835 trat er in das Gardedragonerregimentals Offizier ein. Seine Tüchtigkeit und sein allzeit angenehmes, herz-liches und verbindliches Wesen machten ihn nicht nur bei den Kameraden,sondern auch bei Hofe so beliebt, daß er 1842, noch Sekondeleutnant,ausersehen wurde, den Prinzen Adalbert von Preußen auf seiner Reisenach Brasilien zur Überbringung des Schwarzen Adlerordens an denKaiser Dom Pedro II. zu begleiten. Die Beschreibung der Reise istin sehr interessanten Briefen aufbewahrt. Der Prinz fuhr mit ihm unddein Grafen Oriola, seinen beiden Begleitern, nach Erledigung seinesAuftrages in Rio etwa 50 Meilen den Amazonenstrom hinauf und bogdann in den rechten Nebenfluß ,Nngn ein, um von Sonzel aus, derletzten europäischen Niederlassung, in Begleitung des katholischenMssionars, des Jesuiten Padre Torquato, den Jrunuindianern einenBesuch abzustatten. Nach der Rückkehr 1845 zum Premierleutnantbefördert, wurde 1846 Gr. Friedrich zur Dienstleistung beim PrinzenFriedrich Karl kommandiert, der in diesem Jahre die Universität Bonnbezog. 1849 wurde er zum Rittmeister und Eskadrvnsches be-fördert und 1853 zur Dienstleistung bei Sr. Majestät König FriedrichWilhelm IV. kommandiert und noch in demselben Jahre zum Flügel