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Das Geschlecht von Bismarck
Entstehung
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4. Die Genealogie des Geschlechts

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nahm mit zwei andern märkischen Edelleuten unter Wolfs v. Gleißen-thal, welcher dem Kaiser mit 1300 Reitern im Namen des Kurfürstenvon Sachsen zuzog, Anteil an einem Feldzug wider den Erbfeind, dieTürken. Zweimal führte er als Körnet eine Reiterabteilung nachFrankreich und kämpfte 3. Oktober 1569 bei Montcontour für dieHugenotten. Die von ihm in diesem Kriege geführte Fahne wurde inder Kirche zu Krevese aufgehängt. 1587 war er Rittmeister der drittenüber 400 Reiter zählenden Rotte, als im Aufträge des KurfürstenJohann von Brandenburg, der kurbrandenburgische Oberst, HerzogPhilipp von Braunschweig, 1000 Pferde in sechs Rotten geworbenhatte. „Er hat sich im Kriege sehr gebrauchen lassen, ist mit vielenoktieiis bedient gewesen, hat auch Bestallung vom König von Dänemarkvon Haus aus frei gehabt". Mannigfach wird er gerühmt „als einerfahrener und trefflicher Kriegsmann"; — 1576 verbürgt er sich mitseinem Vater und seinen Brüdern gegen Ivbst (Nr. 49) für Friedrichv. Jtzenplitz und 1682 entlieh er mit andern 2000 Reichstaler von Günzelv. Bartensleben und Valentin v. Alvensleben für Elias v. Rindorf,um versetzte Kornpächte einzulösen, 1. Juni 1581, 29. Januar 1585und 15. Januar 1587 hat er einen Rechtsstreit vor dem Schöppenstuhlzu Brandenburg, und 9. April 1586 wird er als Zeuge in einer An-gelegenheit Valentins v. Redern aufgesührt. — Ein Ludolf v. Bis-marck soll 1550 mit sechs Pferden und mit vielen vom Adel desHerzogs von Mecklenburg von den Magdeburgern bei der BelagerungMagdeburgs gefangen genommen worden sein. Dieser Ludolf ge-hörte wohl der Linie des Geschlechtes auf Ruppin an.

Gemahlin: 1579 Sophie v. Alvensleben, geb.7.Juli 1560,gest. 17. September 1635 — in zweiter Ehe 1596 (7. Februar 1597Ehegeld 3000 Tlr.) vermählt an den Domherrn Johann Georg v. Arnimauf Dretzel, gest. 27. Mai 1603 — T. des Valentin auf Jsenschnibbeund der Anna v. Veltheim a. d. H. Bartensleben. Nach ihrem Leib-gedingsbrief 18. August 1578 betrug ihr Eingebrachtes 3000 Tlr.außer der Aussteuer, wofür sich Ludolfs Vater für den Todesfalldes Sohnes auf 6000 Tlr. verpflichtete. Auch versprach er dem Sohnedie Einräumung des Teiles von Krevese, welchen sein Bruder Heinrichinnegehabt hatte. Ludolf verpflichtete sich zur Lieferung einer führ-