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Das Geschlecht von Bismarck
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vr. Gg. Schniidt, Das Geschlecht von Bismarck

Haushaltung gemeinschaftlich. 22. August 1571 kam er durch dieResignation des Matthias v. Czeulen zum Genuß einer Präbende inHavelberg, auf welche er 31. Oktober 1590 zugunsten seines SohnesHieronymus verzichtete. Als Brautschatz für seine Gemahlin hatteer 1000 Tlr. bar empfangen. Zur Deckung der zweiten ihm in Aus-sicht gestellten 1000 Tlr. erhielt er von seinein Schwiegervater 21. Sep-tember 1581 den dritten Teil vom Holze Buchdumb zugewiesen. 1602,nach dem Aussterben der letzten Klosterjungfrau, wurden ihm dieKlostergebäude und die letzten der noch vorbehaltenen Hebungen desehemaligen Klosters Krevese eingeräumt. In den Akten des Schöppen-stuhles zu Brandenburg und in Lehensangelegenheiten wird er genannt:10. Dezember 1591, 8. Mai und 20. September 1592, 13. Juni 1593,21. August 1598, 2. Juli 1602, 1 . Juni 1603. Pantaleon hateigenhändige Mitteilungen über sein Geschlecht zusammengestellt, welchevon seinem Sohne Christop h „bis auf die gegenwärtige, elende, be-trübte Zeit (5. Dezember 1636) fortgesetzt worden sind".

Gemahlin: zu Havelberg 6. November 1575, Anna v. d.Schulenburg, T. des Busso auf Angern, und der Margarete v. Bülow

а. d. H. Gartow, geb. zu Vergunst 7. August 1556, gest. zu Krevese

2. September 1626 „an der Dysenterie, welche der General JohannPhilipp Fuchs mit der dänischen Armee ins Land gebracht hat". Siewurde 25. Oktober 1626 beigesetzt, „als Herzog Georg von Lüneburgmit der Wallensteinschen Armee einen Streifzug im Lande herum tun ließ".

Kinder: 1. Friedrich II. (Nr. 73), 2. Busso (Nr. 74),

3. N. N. (Nr. 75), 4. Anna (Nr. 76), 5. Heinrich (Nr. 77),

б. Chri st oph (Nr. 78), 7. I u stus II. (Nr. 79), 8. Hieronymus(Nr. 80), 9. Ludolf (Nr. 81).

66 .

Brigitte, T. FriedrichsI. (Nr. 56) und der Anna Sophiev. Wenkstern, gest. 29. Mai 1585.

67.

Ludolf IV., S. des Fri edr i ch I. (Nr. 56) und der Anna Sophiev. Wenckstern, geb. zu Burgstall 1541, gest. zu Schönhausen 12. Ok-tober 1590, Stifter der jüngeren Linie auf Schönhausen, welches ihmnach väterlicher Bestimmung und nach brüderlicher Teilung zusiel. Er