-1. Die Genealogie des Geschlechts
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Jene erwiderten in ehrerbietigster, aber würdiger Weise. Sie be-riefen sich auf den Vertrag von Zechlin vom 1. Juli 1555, rücksicht-lich der Holznutzung auf ihre hergebrachten, ihren Vorfahren von denLandesherren bestätigten Rechte, erinnerten den jungen Fürsten daran,daß ihre Vorfahren und sie manche liebe Zeit unter den Kurfürstenrühmlich gesessen, diesen mit Gut und Blut willig ihre Dienste geleistetund als ehrliche, redliche und treue Untertanen sich bewährt hätten,daher auch in der vorliegenden Sache gern den löblichen Kur- undFürsten, Markgrafen von Brandenburg entgegengekommen wären, das;es ihnen jedoch nicht zu verargen sein dürfte, wenn sie bei einemWechsel Bedenken trügen, wodurch sie von ihren väterlichen und alt-märkischen Stammlehen an andere Orte versetzt werden sollten, undwenn sie daher in dem ihnen von Gott dem Allmächtigen gegebenenalthergebrachten ziemlichen Stande lieber bleiben als leichtfertig den-selben verrücken lassen wollten.
Der hartnäckige Fürst beharrte auf der Durchsetzung seines Willens.Nach alter Überlieferung ließ er die Besitzer von Burgstall wegenUngehorsams gefangen setzen und zwang sie, sich seinem Willen zufügen.
Finanzielle Berechnungen lagen diesen ferne. Sonst hätten siedie Lage zu ihrem Vorteil auszunützen vermocht. Arendsee mit mehrerenDörfern, Querstedt, Grävenitz und Düsedau, welche dazu gelegt werdensollten, wurden in Vorschlag gebracht, ebenso das Amt Fürstenwalde,welches in betreff der Höhe des Wertes als ein passendes Tauschobjektgelten konnte. Aber was das letztere anbetrifft, so wollten sie, wennsie einmal schweren Herzens von dem Orte scheiden sollten, wo ihreeigene und ihrer Väter Wiege gestanden hatte, ihre neue Häuslichkeitnicht in zu großer Entfernung von der alten Heimat gründen.
Das ältere der zwei damals auf Burgstall hausenden Brüderpaare,Heinrich und Friedrich, empfing 16. Dezember 1562 als Ent-schädigung für die Hälfte von Burgstall die Propstei Krevese mit denZubehörungen in den Dörfern Krevese, Dequede, Polkern, Wohlenberg,Ziegenhagen, Häsewig, Schliecksdorf, Rathsleben, Stapel, Gladigau,Groß-Nossau, Storbeck und Groß-Schwechten sowie sechs Höfe in derWische mit der Jagd auf den Feldmarken dieser Dörfer und aller