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Das Geschlecht von Bismarck
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vr. Gg. Schmidt, Das Geschlecht von Bismarck

Uenglinger Tor in gesunder Lage zur Aufnahme, Heilung und Ver-pflegung heimatloser, armer Kranken ein der mütterlichen Pflegerinaller Leidenden, der heiligen Gertrud, gewidmetes Hospital, zu dessen Aus-stattung er mit Burchard Zwederus, Domherrn in Stendal, und JohannesZwederus, Physikus und Magister in Stendal, 20 . Juni 1370 Getreide-hebungen aus Schinne, Könnigde und Wartenberg in Höhe von 15 Mispelnüberwies, das Patronat behielt er sich und seinen männlichen Erbenfür alle Zeiten vor. Trotz solch werktätiger Frömmigkeit verfiel eriit vorgerücktem Lebensalter der Exkommunikation, wie solche seinenVater betroffen hatte, indem ein päpstlicher Nuntius solche über ihn,„den Laien der Halberstädter Diözese Klaus genannt Bismarck"verhängte. Wohl nur durch größere Geldopfer erlangte er, daß derNuntius des päpstlichen Stuhles, Bischof Nikolaus von Mayeria,8. März 1376 die Exkommunikationssentenz suspendierte. 23 . Sep-tember 1377 befand er sich noch am Leben.

Er war ein sehr vermögender Mann. Das Landbuch von 1375nennt als seine Besitzungen: Döbbelin, Briest, Mahlpfuhl, Uchdorf,Nymecke, Briefen, Mixdorf, Nymene, Wustermarke, Väthen und West-heeren (welche zum Teil zu Burgstall gehörten), außerdem besaß er,wie oben bereits angegeben, Burgstall mit den dazu gehörigen Gütern,ferner Hebungen und Rechte in Dahlen, Röxe, Gohre, Groß-Möhringen,Käthen, Klinkow, Könnigde, Schernickau und Uenglingen, Briest mitHebungen aus Klein Schwarzlosen, Grobleben, Ostheeren, Bellingen,Fischeribbe und Mitzelwerder, außerdem ein Erbe in Stendal an derPetri-Kirche. 11 . November 1365 hatte er mit seinen drei Söhnenfür 1000 M. das Schloß Altenplathow im Pfandbesitz, wozu 1370 noch dasDorf Bergzow hinzukam. 1369 erhielt er 1100 M. Silbers zurück-gezahlt für den Pfandbesitz der Urbede aus Stendal und Osterburgin Höhe von 110 M. Aber noch 1375 hatte er die Urbede sowiedas oberste Gericht in beiden Städten in Pfandbesitz. 26 . Juni 1369befindet er sich unter den Mannen, welche mit etlichen Städten sich füreine Zahlung von 3000 M. an die Grafen von Anhalt von seiten desMarkgrafen verbürgen und dafür von diesem die Schlösser Boitzenburgund Oderberg verschrieben erhalten, und 1371 hatte er für 1115 M.neben Oderberg auch Köpenick und Altlandsberg im Pfandbesitz. Ja