4. Die Genealogie des^Geschlechts
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man hat behauptet, daß er eine Art von norddeutscher Fugger unterden Verhältnissen der damaligen Zeit gewesen sei.
Zu den Ansprüchen, welche er an den Nachlaß des Erzbischofsvon Magdeburg zu erheben hatte, gehörte auch ein Teil von 6000 M.Lösegeld für die in Hildesheimer Gefangenschaft Geratenen. Den Ankaufvon Wanzleben und Hötensleben von seiten des Erzstiftes hatte er durch eineZahlung von etwa 1000 M. bewirkt, außerdem hatte er an Heinrich v. Him-burg eine Schuld des Erzbischofs abgetragen. Er wurde sein Universal-erbe. Zu dem Nachlaß desselben gehörte wohl auch der Hof inMagdeburg, welchen er 9. November 1373 verkaufte. Das Domkapitelnahm 19. Mai 1370 laut eines Vergleiches sieben goldne Daumsekrete,die Verschreibungen von Wanzleben und Hötensleben und 1000 voll-wichtige Goldgulden für sich in Anspruch. Klaus hinterließ einbares Vermögen von etwa 4—5000 M. Silbers.
Er wird neben seinem Bruder Rulo und seinem SchwagerPeter Günther auch als Besitzer von Arensberg mit Hebungenaus Wartenberg und von Schönebeck mit den Frauendiensten ausOrpensdorf, sowie mit Rulo allein als Besitzer von Bergfeld undvon Grunderhebungen aus Neuendorf am Speck aufgeführt.
Die Familie als solche besaß Wohl auch schon damals neunHufen vor dem Klosterhofe zu Wolmirstedt, jenseits der Elbe die Ab-gabe, welche die Fleischer von ihren Scharren zu entrichten hatten,zwei Pfennige von jedem Messer, Getreidepächte aus den der StadtBurg und ihrer Feldmark einverleibten Dörfern Neuendorf, Lessolv,Blumenthal und Lüdersdorf, sowie in der Umgebung von. Burg ausSchortau, Rietzel, Poltzuhn, Wörmelitz und Körbelitz und endlich eineGetreidehebung aus dem zwischen Magdeburg und Kalbe gelegenenEickendorf.
Um dieselbe Zeit besaß Gerke (Nr. 15), wohl Vatersbruderssohnvon Nikolaus, neben dem ganzen Dorfe Dahrenstedt Hebungen ausGroß-Schwechten, Westinsel, Schinne, Hüselitz, Gohre und Westheeren.
Es liegt der Gedanke nahe, zwischen Nikolaus und seinemgroßen Deszendenten einen Vergleich zu ziehen. In der städtischenRegierung von Stendal vertrat er das patrizische Element gegenüberden Forderungen der Demokraten, mit der höchsten Hingebung an das