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I>r. Gg. Schmidt, Das Geschlecht von Bismarck
dafür eine jährliche Rente von einer Mark, welche er von dem an dieStadt zu zahlenden Schoß in Abzug bringen könne.
Sein Ansehen wird unter anderem auch dadurch bekundet, daß eram 5 . und 10 . Februar 1351 von den Fürsten von Anhalt zu ihrenVerhandlungen mit dem Erzbischof hinzugezogen wurde, als sie dieStadt Osterburg der ihnen geleisteten Huldigung entließen und dieStadt Sandau bis zu ihrer Wiedereinlösung von allen Gelübden los-sprachen. 14 . Mai 1353 wird er zum letztenmal als oivis auf-geführt. Er schied aus dem Stadtadel von Stendal aus und wird inden Urkunden von 1355 an als Knecht oder Knappe, armixsr oderkumulus zur Bezeichnung seines rittermäßigen Standes aufgeführt.Seit Ende 1353 bekleidete er die Stelle eines markgräflichen Rates,womit keine Besoldung, wohl aber ein erhöhter Aufwand mit allerleiUnkosten verbunden war, unter anderen: auch die unbequeme Ver-pflichtung, für den geldarmen Fürsten mit Vorschüssen und Darleheneinzutreten.
Auf Veranlassung seines Onkels, des Erzbischofs Dietrich aus derFamilie von Portitz, trat er in die Dienste des Erzstiftes.
2. Margarete,geb. um 1288,Ehemann: um 1306Rute v. Bismarck(Nr. 6).
1. Arnold v. Portitz2. Arnold
4. Arnold,
Gemahlin: Margarete,beide 1402 tot.
3. Erzbischof DietrichKagelwit, geb. 1300,gest. 1367,ein Tuchmachersohnaus Stendal.
Arnold (Nr. 1 ) schwur mit seinem Sohne 1325 das Tuchmacher-handwerk ab und trat in die Gewandschneidergilde über. Er ist wohlidentisch mit dem Arnold, welcher 1337 den Streit der Brüder Ruleund Heino mit den Testamentarien ihres Bruders Johann (Nr. 6bis 8) beilegte.
Der Erzbischof hatte seine Jugendbildung in der Domschule zuStendal empfangen und das Mönchsgelübde im Kloster Lehnin ab-gelegt. 1329 vom Bischof von Brandenburg, Ludwig v. Neindorf, zumProtonotar, darauf zum Offizial, endlich zum Hofmeister berufen, wurde