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Das Geschlecht von Bismarck
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vr. Gg. Schmidt, Das Geschlecht von Bismarck

denn auch im Kampfe gegen den Herzog mit seinen reichen Geldmittelnund beeinflußte zu seinen Gunsten das Stadtregiment. — Mit andernBürgern ging er 4. und 5. Oktober 1343 darauf ein, sich die Stendalerund Kyritzer Münze verschreiben zu lassen, obwohl deren Nutznießungerst in einer geraumen Zahl von Jahren beginnen sollte. Schon 1336hatte der Markgraf die Münze zu Stendal bis 1345 an vier vor-nehme Bürger, von denen schon drei Münzpächter gewesen waren, ab-getreten. 1340 erscheint Klaus in einem Kompagniegeschäft mitacht Bürgern, welche mit der Münze auf 20 Jahre gegen die Ver-pflichtung einer Zahlung von 1000 Stendaler Mark an den Ritterv. Alvensleben belehnt werden. Ein neues Konsortium, in welchemsich wiederum Klaus befand, trat für die Übernahme dieser Ver-pflichtung in die verliehenen Berechtigungen ein, und 1342 verbürgteer sich mit sieben Mitgliedern bei Gebhard v. Alvensleben für denMünzmeister Adam v. Grabow auf 885 Mk. Er übernahm die Auf-bewahrung der Dokumente. 20. Januar 1341 und 26. Mai 1343 er-hielt er auch vom Markgrafen für 40 Mk. brandenburgischen Silbersund 135 Mk. Silber die Zolleinkünfte aus Havelberg verschrieben.

Die für den Markgrafen im Stadtregimente wirkende Partei, zuderen Hauptvertretern Klaus gehörte, wurde wesentlich durch diestädtischen Patrizier gebildet. Gegen sie erhoben sich die Innungen, unddie gemeinen Bürger bemächtigten sich des Vermögens der Gewand-schneidergilde und verwiesen einen Teil der alten Geschlechter, unterihnen den Klaus, aus dem Weichbilde der Stadt. Der Entwurf zueiner neuen städtischen Verfassung wurde 5. Dezember 1345 vom Mark-grafen genehmigt. 17. Dezember 1346 versprach dieser den Vertriebenengegen eine Zahlung von 700 Mk. Silbers, sie mit allen ihren Be-sitzungen innerhalb und außerhalb der Stadt zu erhalten, bis er ihnenwieder in dieselbe eingeholfen habe. Klaus im besonderen verbliebin nahen Beziehungen zum Markgrafen. 9. März 1344 und I.Januar 1345erhielt er von ihm mit seinen Brüdern käuflich landesherrliche Hebungenaus Tangermünde und Döbbelin zugewiesen und 14. Juni 1345 gleich-falls mit seinen Brüdern das feste Schloß Burgstall zum erblichenBesitz. Mit dieser Belehnung trat die Familie in die Reihe derschloßgesessenen Geschlechter ein, welche in der Altmark durch die