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Das Geschlecht von Bismarck
Entstehung
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4. Die Genealogie des Geschlechts

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Protest, und unter Vermittelung des Arnold Portitz und des RudolfWerner, zweier vornehmer Bürger von Stendal, gaben die Gebrüderdie Hinterlassenschaft wieder heraus.

Vierte Stammreihe.

9.

Klaus I., Sohn des Rule (Nr. 6) und der Margarete v. Portitz,geb. in Stendal um 1307, gest. in Burgstall 28. August 1377. Erist neben seinem großen Deszendenten die hervorragendste Persönlichkeitim Geschlecht; wie diesem so ist auch ihm wegen seiner ausgezeichnetenVerdienste um die Mark Brandenburg ein Denkmal in der Siegesalleezu Berlin gesetzt. Die Stadt Stendal ehrte das Andenken seines Vaters,indem nach dessen Ableben ihm die erledigte Ratsstellung verliehen wurde.Unter ihm wurde 3. März 1342 der Streit des Rates mit dem Dom-kapitel beigelegt. Auch 1339, 13. Januar und 4. Juni 1340,1342, 24. Februar und 10. Oktober 1343, 16. Dezember 1348,10. Februar 1351 und 14. Mai 1355 wird er unter den Vertreternder Stadt, resp. als Ratsherr aufgeführt. Er stand wohl noch

in sehr jungen Jahren, als er 28. August 1328 zugleich mit seinemBruder Johann in die Gewandschneidergilde ausgenommen wurde.

Zur Sühnung seines wohl in der Exkommunikation verstorbenenVaters wendete er 16. August 1344 dem St. Nikolaistifte acht Hufenim Dorfe Biesewede zu. Daher wurde die Gedächtnisfeier für Ruleaußer am Altäre der Gilde auch in der Domkirche alljährlich amBartholomäi-Tage (24. August) in ehrenvoller Weise begangen.

Was seine-Stellung zu dem Landesherrn angeht, so stand da-mals die Mark unter der Landeshoheit des Herzogs von Braunschweigbis zu dessen Tode. Rule, der Vater des Klaus, war ein treuerAnhänger der Gemahlin des Herzogs, der Herzogin Agnes, gewesen.Der Markgraf Ludwig, welcher den Tod des Herzogs nicht abwartenwollte und sich Anhänger zu gewinnen suchte, wandte sich schon beiLebzeiten Rules 1337 an dessen Söhne Klaus und Rulekin und erteilteihnen Hebungen aus Arensberg im Werte von 82 Mark Silbers, wennihm die Mark zufallen sollte. Klaus unterstützte den Markgrafen