Druckschrift 
Das Geschlecht von Bismarck
Entstehung
Seite
22
Einzelbild herunterladen
 

22

vr. Gg. Schmidt, Das Geschlecht von Bismarck

1335 als Altmeister oder Magister der Gewandschneidergilde genannt wird.1337 überließ er mit seinem Sohne Klaus zwei Hufen und einenverlassenen Hof in Smarsow dem Präfekten daselbst. 28. Januar 1339erhielt er von Wyneke und Gyse ckiotis cio Schadewachten einen Ackerzwischen Schadewachten und dem Priesteracker geschenkt und 1340 er-warb er von Eghart und Ludwig de Borst Renten in Mendorp (Meien-dorf). Auch wird sein Name urkundlich genannt: 1314, 21. Sep-tember 1330, 30. August 1332, 11. Juni 1337, 2. Februar 1340.

Gemahlin: spätestens 1308 (denn der vierte Sohn Johannwar schon 2. Februar 1335 Ratmann zu Stendal) Margaretev. Portitz, wohl T. des Arnold, gest. nach 1337. Sie erhielt vonHeine Ploniges und von Beatrix, der Ehefrau des Johannes Brunswig,eine Hufe in Westerbusch überlassen und 1337 von ihrem Ehemannealle Äcker in Westerbusch, eine Hufe in Schadewachten, ein Erbe,„auf welchem jetzt Rügemann weilt", und eine Wiese vor dem Arne-burger Tore für 200 M. als Leibgedinge festgesetzt, jedoch sollten seineSöhne diese Güter für 200 M. zurückkaufen können.

Kinder: 1. Klaus 1. (Nr. 9), 2. Rule II. (Nr. 10), 3. Christia n(Nr. 11), 4. Johann II. (Nr. 12), 5. Margarete (Nr. 13).

7.

Heyno II., S. von Heyno? (Nr. 2), geb. um 1290. 1321und 18. März 1330 Ratsherr zu Stendal und Mitglied der Gewand-schneidergilde. 10. Juni 1337 verhandelt er und sein Bruder Rulomit den Testamentarien ihres Bruders, des Priesters Johann.8. März 1344 erhält er mit einigen Bürgern Stendals vom Mark-grafen die dortige Münze für den Fall verschrieben, daß der Münz-meister ihre Forderungen nicht befriedigt.

8 .

Johann V., S. des Heyno? (Nr. 2) geb. um 1300, gest. vor11. Juni 1337. 27. August 1318 unter den Mitgliedern der Ge-wandschneidergildkv- genannt. Er war wohl in frühen Jahren indieselbe eingeschrieben, auch 26. August 1326 befand er sich noch inderselben, später wurde er Priester. Nach seinem Tode setzten sichseine zwei Brüder in den Besitz des Nachlasses. Aber drei Priester,welche der Verstorbene zu seinen Testamentarien ernannt hatte, erhoben