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Die Constitution des Erdkörpers und die Bildung seiner Rinde
Entstehung
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phären, daS beißt von 450 Pf. auf den Quadratzoll, oder von 000Centncr auf den Quadratfuß, aus. In einer Tiefe von 3 Meilenbeträgt der Druck über 2000 Atmosphären, also über 30000 Pf.auf den Quadratzoll, oder 43,000 Centncr auf den Quadratfuß.Dieser Druck ist so ungeheuer, daß es außer dein Bereich sichererErfahrungen liegt, was aus den Körpern wird, wenn sie einemsolchen Druck unterworfen werden, und wie sie unter solchem Druckechemisch aufeinander wirken. Pcrkins hat einen sehr großartigenund gut construirten Apparat aufgestellt, worin er, nach seiner Be-hauptung, gerade den oben berechneten Druck von 2000 Atmosphä-ren hervor "zu bringen im Stande ist. Das Wasser wird unterdiesem Druck um nach Calladon u. Sturm) zusammen

gepreßt. Ich habe den Apparat und den Versuch in London ge-sehen, kann aber freilich nicht behaupten, daß gerade dieser Druckhervorgebracht wurde, dessen ungeheure Größe ich jedoch keineswegsbezweifele.

In die feste Erdrinde sind die Menschen nur an sehr wenigenStellen 1000 bis 1500'tiefeingcdrungcn, und die größte Tiefe, dicsicerreicht haben, beträgt gegen 2000'. Wird die Erde durch einenGlobus von 10' Durchmesser dargestellt; so wurde die erreichteSchachtticfe auf einer solchen Kugel noch nicht das dünnste Post-papicr ganz durchdringen. Was unter dieser Tiefe liegt, kann nurdurch wahrscheinliche Schlüsse gefolgert werden. Nimmt man dieDicke der festen Erdrinde zu 8 Meilen an, so beträgt die Tiefe derBergwerke von dieser Dicke. Die Dicke der "festen Erdrindevon 3 Meilen würde bei einem Globus von 10' Durchmesser V2Zoll betragen.

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Die Erdrinde besteht bei weitem zum größten Theile aus fe-stem Gestein. Die losen Massen sind meistens durch Verwitterungund durch mechanische Einwirkungen von den festen Massen getrennt,und in einzeln Anhäufungen abgelagert worden. Die festen Massenzerfallen in geognostischcr Beziehung in zwei Haupt-Abtheilungcn,nämlich in nicht geschichtete und in geschichtete Massen. Die ge-schichteten Massen nehmen den größten Thcil der Erdfläche ein.Ihre Straten liegen höchst selten horizontal. Wo sie geneigt liegenlaufen sie mit ihren Enden meistens zu Tage aus. Hier kann alsoihre Mächtigkeit, so wie ihre Reihenfolge, untersucht werden. Undauf diesem Wege ist man dahin gelangt, die Erdmasscn bis zu einermäßigen Tiefe mit Sicherheit aus den gcognostischen Verhältnissender Oberfläche bcurtheilcn zu können. Wo sich Gelegenheit findet,solche Schlüsse in den Schächten und Strecken der "Bergwerke, inBohrlöchern oder in andern Durchschnitten der Erdschichten, derPrüfung zu unterwerfen, da sind sie, in soweit sie nur den wesent-lichen Character der Tiefe betrafen, stets wahr befunden worden.

Der Grund-Typus der eingeschichteten Massen bildet der Gra-nit, der aus Quarz, Feldspath und Glimmer, in crystallinischer