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gedruckten geistlichen und weltlichen Ge-dichte heraus. Den wahren Odcngang,so wie lyrische Bilder, haben diese Ge-dichte nun wohl nicht; auch die Vcrfifi-kation ist äusserst hart und unharmonisch:aber an einzeln gutem Gedanken sehlt esihnen nicht ) — Matt. Gpitz (5>6Z9.In seinen Poetischen Wäldern (dem otenTh. seiner Gedichte nach der TrlllerischcnAusgabe) finden sich auch Gedichte unterder Aufschrift Oden, welche wohl nichtOden sind, und unter den Hochzcitgcdich-tcn sogar einige in Pindarischer Form.) —In diesen Zeitpunkt fasten M. G- F. K..Deutsche Oden, oder Gesänge, Leipz. >6z8.8. welche ich nicht näher kenne. — PaulFlemming (5 1640. Seine Gelegenheits-gedichte sind in Form von Oden abgefaßt,und bestehen aus ; Büchern in seinenGeist- und Weltlichen ?<>emar. Lübeck,642. 8. Naumb. >6;>. ,<56o. >666 168;.8, aber dieses ist auch beynahc das Ein-zige, was sie zu Oden macht.) — A»ör.Tsckerning (5 >659. Seine Oden in f.Frühling deutsche Gedichte, Vrcsl. ,642Und 1649. 8. und im Vortrabc des Som-mers, Rost. >s;5. 8. sind von eben dieserArt.) — Anvr. Grypb (5,664. Aus-ser einigen, al s dem Lateinischen desBalde übersetzten Oden, finden sich in sei-nen, unter verschiedenen Titeln zu Lei-den ,«Z9, 8. Franks 16;?. 8. Bresl. >66).S. ebend. vcrni. 1698. 8. gedruckten Ge-dichten, auch drey Bücher Oden, grbß-tentheils geistlichen Jnnhaltes> und zumThcil in pindarischer Form abgefaßt, undviele Gelegenheitsgedichte.) — Frö.Lnv. von Canitz (f 1699. SeineKlagode auf den Tod feiner Doris hat auf-gehört, Ode zu heißen.) — Christ.Gcpph (5 >706. Seine poetischen Wäl-der, Franks. >6;6. 8.1717. 8. 2TH. ent-halten schaale Gelegenheitsgedichte, inOdenfvrm.) -» Job^ Chrstn. Gün-ther (f 172z. So niedrig und unedel sei-ne Gedickte (Glvg. 1747. 8- Bresl. 17;,.L. letzte Ausg.) auch immer seun mögen:so scheint es ihm doch nicht an Anlage zumlyrischen Dichter gefehlt zu haben. SeineOde aus de» Prinz Eugen war einst be-
rühmt.)— Johann v. Vesser (5,7-9.Ein elender Reimer! Schriften, L. 171,und >7Z2. 8.) — Nicht viel besser, alsdie Oden des vorhergehenden, sind dieOden der deutschen Gesellschaft Lcipz.1722. g. zu welchen gleich die Gottsched!»scheu, selbst seine drey Pindarischcn, aufden Thursürst Friedrich Christian, Leipz.1764. 8. gesetzt zu werden verdienen.) —Albr. v. Haller ('s 1777. Mit Ihmfängt sich auch für die Ode eine neueEpoche bcy uns an. obgleich seine Odeauf die Ehre, geschrieben im I. ,728 viel-leicht nicht eben ein Muster ist > wie derlyrische Dichter lehren soll. Die Odeauf die Tugend, ein Jahr später geschric,ben, ist das erste Beyspicl vom Gebraucheines fremden lyrischen Svlbcnmaßes.) —Albr. C. Fdr, Drollmgcr (5-745.Nachahmer Hallers in der Lchrode, abernicht ganz niit Kallers Geist. Gedichte,Fest. ,745. g.) Joh. s«l. Schle-gel (5 1749. Seine Oden, im 4ten Th.s. W. sind der stärkste Beweis, daß ereinmahi zu Gottscheds Schülern gehörte.)--- Joh. Anvr. Cramer (51788. Sel-ne ersten Oden erschienen in den Bremi-schen Beytr. und in den dazu gehörigenvermischten Schriften; sie find nacvhecdurch verschiedene andre, als die auf M.Luther, Copenh. 1771. 4. und aus Me-lanchthon, Lübeck 1772. 4. sehr übertref-fen worden. Gedichte, Lcipz. 1782 U> f.«. z Bde. Hintcelassenc Geb. im iten St.von s. Sohnes Neseggab, Alt. >79,. 8.)— Joh. Ad. Scblegel (Seine, ur-sprünglich in den vorher angcsührten Schrif-ten zuerst gedruckten Oden, finden sich jetztiM iten Bd. s. Gedichte, Han. 1787. 8.)—Gorkb. Sam. Aange (5 Hoeazi-sche Oden, Halle 1747. 8. Lange wareiner der ersten, welcher den damahls be-liebten Goltschrdlschcn Oden, reimfreytOden, zu welchen er Bilder und Gangaus dem Horaz nahm, entgegensetzte;aber seine Darstellung ist geößrentheils ge-mein und unedel. Die erstem erschienenbereits in den Freundschasti. Liedern, Zür.-745- 8) — Nie. Dietrich Gisecke(5 >765. Seine Oden und Lieder bestehen,
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