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Ode 561
läppische enthalten. Auch einige lieber-setzungen oderNacvahmungxn wirklich Pin-darischcr Oden finden sich dabei). OaSllrihcil, welches Johnson in der Lebens-beschreibung des Dichters (lckves Bd. 1.S.64. AuSg. »on i7«z.) von ihnen fällt,ifi nicht zu strenge.) —> Dieser Schrift-steller bemerkt ebendaselbst, daß durch dieFrcyhcitcn, welche Cowlcy sich in diesenGedichten genommen, der Wahn, als obPindarische Oden von Kindern und Mäd-chen zu schreiben wären, und aus diesem«ine allgemeine Sucht, dergleichen zumachen, entstanden sei). — JohnGlS-hamsckiSgz. S. Works, l.onst. 1722.,2. - B. vor welchen sich auch seine Le-bensbeschreibung findet, enthalten einige,etwas schwerfällige Oden. Seine Saty-rcn sind der bessere Thcil s. Werke.) —Eom. rvawer (s -687- Unter seinenhöher» lyrischen Gedichten, ist das aufCromwcll unstreitig das bessere; voll an-niuthigcr und großer Stellen, und äußerstharmonisch vcrsificirt.) — John Dry-Oen (st >?ol. Seine Ode auf den Eäci-licntag, oder die Gewalt der Musik, istunter uns, durch die ilebcrsetzung derHerren Weiße und Ramlcr, wovon dieletzte nach den Svlbenmaßcn des Origi-nals verfaßt ist, bekannt. Das Gedichtist vortrefflich, schließt sich aber mit ei-nem ganz falschen Gedanken. Orydenhat übrigens über eben diesen Gegenstandnoch eine ganz gute Ode, und auch aufden Tod des Hrn. Killigrew eine geschrie-ben. welche, meines Bcdünkcns, zu denvvrrceflichsten englischen Oden gehört.) —I. Hughes (st 1720. unter s. Gedichtenfinden sich einige nicht ganz schlechte Oden,wovon die an den Schöpfer und eine andre,l'ke Lxrai/, die bessern sind.) —Matth. Prior (st 17-1. In seinen, sehroft gedruckten Werken, finden, sich vcr-schiedcne höhere lyrische Gedichte, welche,durch übel angebrachte Fictionen, undläppische Gleichnisse, ekelhaft und lang-weilig sind. Das, auch in das Lateini-sche übersetzte, Lärmen lcculore läßt sichkaum auslesen, und das auf den Sieg bcyRamilly besteht aus — z5 zchnjeiligenDritter Theil»
Strophen.)— L.eon. LvMeV (Ein-Samml. Oden und Epoden von ihm sind1724 gedruckt.) — Lvill. Congreve(st >7-9- In seinen Werken (im ztenBd.der Ausg. von 175z.) befinden sico ein paarso genannte Pindarische Oden, und einHymnus auf den Eäcilicntag, welchenHr. Weiße auch übersetzt hat. Der Stro-phenbau der erster» ist, meines Bedün«kcns, sehr unharmonisch; auch hat er inder, über die Siege der Königinn Annaverfertigten, etwas zu viel mit der Musezu thun.) — Alex. Pope ^st 1744. Sei-ne Ode auf den Cckcilientag hat Hr. Weißeübersetzt; sie ist, wie Alles von ihm, schönvcrsifieirt; aber dieses ist auch Alles.) —Ambr. Philipps (st 1749. Ausser eini-gen ziemlich unverständlichen ilcbcrsctzun-gen aus dem Pindar, und der bekanntenOde der Sappho im Zuschauer, findensich in s. Poems, Lonä. 1748. 8. einigenicht viel bedeutende höhere lyrische Ge-dichte.) —> Mill. Collins (st 1756. Ins. W. von Langhorn mit seinem Leben,Lond. >765.8. herausgegeben, sind aucheinige vorher im itcnBd. dcrLvlleJionof Poems dy tev. kstanäs von DodSley,größtcntheils abgedruckte, von Einbil-dungskraft gleichsam strotzende Oden ent-halten , welchen es indessen nicht an ein-zeln schönen Stellen fehlt. Im I. >78»erschien noch eine Ocke ro rke popul. iu-perst. ot rke lstigkl.) — iLS. J?0UNg(st 1765. Vier kalte Oden in s. W.) —Marc ALensiSe (st 177p. Zwcy Bü-cher Oden in s. Poems, Loncl. 1772. 4.S. sil u. f. 1789. >2. - Bde. wovon dergrößte Thcil bereits im I. »745 gedrucktwurde. Johnson würdigt sie sehr tiefherab; mir scheinen sie immer noch zuden guten englischen Productcn dieser Artzu gehören, ob sie gleich freylich kcincS-wegcs src» von Schwulst, und wie cSbcy der Quelle dieses Fehlers, bey erkün-stelter Begeisterung, inimer zu gehen pflegt,auch nicht ganz frei) von einzeln plattenZeilen sind.) — Ungen. pour ostes,auf Schlaf, Schönheit, Geschmack undden Tod eines Jünglings >750. 4.) --Hudson (vn däai'onr/ 17z 1.4. u. a.Nn . mehr.)