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3 (1793) [K - Q]
Entstehung
Seite
414
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HI4 Mon

mittelst welcher man die musikal. Tempe-ratur .... so genau als es das Gehörzu fassen vermag, nicht nur auf verschie-dene Art ausrechnen, sondern auch bis aufein Haar ausmesscn, und folglich auf Or-geln und allerhand andere Instrumentebringen kann . . . Lobcnst. >749- 8.2) Kurze Erklstr. deSO-in»r>. Ksrmonici,Lobcnst. toi.) — In der MiylerschrnBibl. Bd. z. S. 450 hat Chrstph. Gottl.Schröter dir Aufgabe: „Einem Mono-chord so viel Thcile zuzueignen, als nö-thig sind, um zu beweisen, daß die >»einfachen Klangstuffcn gleich schweben"aufgelößt. — Jin Anhang zum ztcn Jahrg.der wöchentlichen Nachrichten S. 77 fin-det sich eine „Nachricht von einem neuenMonochord, Klang - und Pfciffeniiicsscr."

— — Auch handeln gelegentlich meh-rere musikal. Schriftsteller davon, alsRob. Flud, in dem, be»s. lllilkur. urriu5-gneOosmi, Oppenk. 1617. b. befind-lichen Ocmpl. klussces, in dem ztcn Bu-che desselben. — Ath. Kirchcr, im gtcnBuch des iten Bd. f. Ivlukurgis. —>El. Lbalcs, in dem ztcn Bd. S. l u. f.seines Lues. f. dlunll, msrdem. "Our.,670 und 1690. 5. z Bde. — Prinz,in dem ztcn Kap. (S. sz der iten Ausg.)f. Lompenll. lvlulic. iignuror. er m»-clulscor. vor. vresll. i08y und 1714. z,

— F. W. Marpurg im lyten Kap. f An-faagsgc. der theorct. Musik, tcipz. 1757.4.

— u. a. m. — Ein Unterricht von dem,75z erfundenen und eingerichteten Mono-chord findet sich bey I. Dan. Verlins r,»-leit. zur Tonvmctric. . . Koppcnh. 1767.8.

Jmglcichcn gicbt eö noch musikalischeHandschriften über das Monochord vonConr. Zaber», Balth. Clenians, !?oer-ncr, Andr. Rasclius, u. a. m. aberdie von Wallher, und von Aolung (An-leitung zur musikalischen GclahrtheitS- z-8 u, f.) angeführten Schriften vonAugilbert, Berns, Hcrmannus, Eon-tractus haben sich bis legt nicht ge-funden. — S. übrigens die Art.Intervall, Temperatur u. d. m. —

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Moral.

(Schöne Künste.)

Eine Vorstellung ans der Elaste dersittlichen Wahrheiten, oder Lehren,in sofern sie durch ein Werk derKunst, als durch ein Bild, anschauenderkennt wird. So ist die Lehre deräsopischen Fabel die Moral derselben;die Fabel selbst das Bild, wodurchsie anschauend erkennt wird. So hatauch die sittliche Allegorie und jedessittliche Sinnbild seine Moral. Eshat Kunstrichtcr gegeben, welche dieEpopoe als ein sittliches Bild anse.hen, das seine Moral hat; der Pa-ter La llöossll hat behauptet, dieIsias scy blos ein Bild, an dem ver.bundetc Fürsten lernen sollen, wienothig ihnen die Eintracht ist. Mitebensoviel, oder noch mehr Rechthatte er sagem können, die Moraldieses Gedichts sei) der Satz: Ouiä-quill lleiirant rc^es, pleKuntur^csiivi; und wenn die Epopoe aufeine Moral abzielen sollte, so muß-te die Tragödie derselben Regel nn-terworftn seyn. Das hieße mit ge-waltigem Aufwand verrichten, wasdurch unendlich einfachere Mittel zubewerkstelligen wäre. Wir habenschon anderswo *) angemerkt, daßnicht einmal jede äsopische Fabel eineMoral enthalte.

Moral; Moralisches Ge-liiahld.

(Mahleee»,)

Unter diesem Namen verstehen wirein Gemahld von der historischen Gat-tung, das nämlich handelnde Perso-nen vorstellt, wobey der Mahler dieAbsicht hat, durch das Besondere,was er vorstellt, dem Verstand etwasAllgemeines zu sagen. Von dieserArt sind Hogarths Kupfer, die den

Titel

») S. Fabel cisvp.