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3 (1793) [K - Q]
Entstehung
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Diese Mahlerey dienet nur fürsehr kleine Gomählde, die allemal un-ter Glas müssen gesetzt werden: sieerfodert ungemein viel Geduld undgroße Behutsamkeit, weil nichts kannübcimahlt werden. Insgemein las-sen sie mehr die Geduld und den Fleißdes Künstlers, als sein Genie be-wundern. Doch sieht man auch bis-weilen Miniaturen von großcrSchon-hcit, ungemein guter Haltung undHarmonie: aber sie sind selten. In-dessen ist die Miniatur deswegenschatzbar, weil ganz kleine Gemähl-de in Ringe, Uhren und anderes Ge-schmeide, nicht anders können gear-beitet werden.

Ich besinne mich bey irgend einemalten Schriftsteller die Beschreibungeines Gcmahldes gelesen zu haben,bey welcher mir einfiel, es müßte inMiniatur gearbeitet gewesen scyn.In den mittlem Zeiten, da die schö-nen Künste meist in Staub lagen,mag die Miniatur am meisten ge-blühet haben. Die Reichen ließen in»hrenKirchen buchen: um dieAnfangs-buchstaben kleine Gemählde inachen;und diese Art der Pracht war ihnendamals so gewöhnlich, als gegen-wärtig irgend eine andere es ist. Indem Cabiuet des Herzogs von Par-ma soll ein Missale dieser Art vonausnehmender Schönheit seyn, vonDom. Jul. Llovio bemahlt. Dieser«Ilovio ist einer der berühmtestenMiniaturmahlcr gewesen. Seinevornehmste» Werke sind nebst denenvon Lra Giov. Datt- Oel Monte Si-nario »oriiehmlich in der fiorentini-scheu Gallcrie zu sehen.

Von besondern Anweisungen zur Mi-m'alurmahlercy sind mir bekannt: 'Kranelle ia dfliniarurc von Mdscl. Cath. Pcrrcts, l. 1625, 12. und bey dem 6tcn Bde.der klirret, tue Ic5 Vje5 er Ics (Duvra-xe« ciez 9M5 cxecli. keiner. « . .kelr. keiibien, Drev. 1725. 1 s. —

7ra!re <le bfligniarure pourapprenckreailcmcnr -i peinärelanz mairre, K90N1672, f. Kar. 1676. 12. a la kla^eiszz. 170g. l2. (Der Verf. nennt sichC. B. und hat das Werk der Mdscll. Fou-quet zugeschrieben; es ist nachher noch öf»trr, unter dem Titel: Lcole Ue labkignisrure . . . avec lez leere»pour kaire les plus bellcz couicurz»kor druni, er I'or cn coguille, K90N1679.12. Urux. 1692. 1 2, ?ar. 1769.g. 1782. gedruckt; und Italienisch zuMayland >758. >2. erschienen. Auch ist eineenglische Lclivol ot' kckiniartire, 17z z.Z.und eine »rr ok painringin Xtiniarure,konö. 1750. S. bcyde aus dem ssranz.überseht, vorhanden; so wie eine deutsche,„Grundmclßige Anweisung zum Miniatur,mahlen von G.A. L. I. Zlürnb. >6g8. 12.welche ebenfalls aus demFranzösischen über,seht ist; Ich weiß aber nicht, obesllebcr-setzungen dieses Werkes sind. Ursprüng,lich bestand dasselbe nur aus 7 Kaoitcl»;in den ncuern Auflagen enthält es saussereinem 1'rsice ckc la keine. au Kailei) de,ren 9, und diese handeln: Oe la Keine,en general > cke ton origine, cie tonprogrss, la llctiiiicion, lcz parriex;äu clcllein, cles cliv. msnierez eieclct.lincr; czuelguez invcnrionz pour «let-lincr cn kaveur lle ceux oui snc lies-venc czue peu ou pninr <lc clcfl'ein;cles couleurs, rie lcur preparario», ckeleurz czualires, äes pinc. paiecre etc.;^uelczucz zireccpres gcneraux povr l»prar. avec la moniere cke laire Icskonris; rles carnarionz; clez clrapcriez,crepes, linges, ricnreliee, pierreriezecc. > ries patia^cz; elez ilcuro.) "Iklwaäemie ele la peinrure . »> .pour inllruire la jeuneile ^ dienpeinclre en bulle er cn btigniarire,Kar. 1679,12." kliae örenneri dio-menclarura rrilinzui«, gcnuina che-cimina colvrum iimplicium cxtiidcriz(zuidus arristcez miniarae pitluraoucuurur, klolmiae i6zo. 8. " An,Weisung zum Miniaturmahlcn, Lc!pz.1752.1766. 8. — Ums Jahr 1759 machteHr. Vincent, von Mvntpctit in Paris Ter»

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