Druckschrift 
3 (1793) [K - Q]
Entstehung
Seite
382
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Aber stufenwcis chromatisch fortzu-schreiten , hat für bloße Liebhaberetwas mißfälliges, und muß nur daangebracht werden, wo der Ausdruketwas finsteres, oder gar schmerz-haftes crfodert; in Stuten von ver-gnügtem Charakter muß dieses ganz-lich vermieden werden. Hingegenzum Poßirlichen in comischcn Stu-fen, kann eine solche Fortschrcitung,unter angenehme vermischt, guteWürkung thun.

Nach den Secunden sind dieTer-zcnfortschrcitungett angenehm undleicht, auch zur schnellen Bestimmungder Tonart, wenn man von der To-

Dcr Hier durch einen Querstrich an.gezeigte Tritonus hat im Absteigennichts Widriges. Man darf mirbeyde Arten nach einander singen, umdie Nichtigkeit dieser Bemerkung zuempfinden.

Auch übereinander in eine Rcyhegesetzte Terzen sind angenehm undleicht, nur müssen sie alle aus derHarmonie des Baßtones fcpn. Z. B.

in L dur.

L Accord mit der 7.

M e!

nica eine Terz steiget, oder von ihrerDominante eine Terz fallt, sehr dun-lich. Man kann cme ganze Folgevon Tcrzensprüngen stufenweise her.auf oder heruntergehend anbringen,wie hier:

Aber zwei) große Terzen nach einan-der .sind nicht nur unangenehm, son-dern auch kaum zu singen. AuchTerzensprünge, wodurch man all-mahlig heruntersteiget, sind auf fol-gende Art sehr unangenehm und zumEingen »iibegnem.

Gut aber